Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

 
588 Ams. Sonntage nach Trinitatis, Evattc» - 
deinem Nahmen Teuffel, aber die Thäter verwerf? 
QuSsgetrieben ? Haben wi2 fe ich / weichet alle vo! 
nicht in deinen Nahmen mir zum Teuffel/ weicht 
viel Thaten gethan. Dein von den Himmelzur Höl- 
werde ichihnen bekennen? len / weichet ihr Ubelthä? 
ich habe euch nv< nie ter/ die ihy von Sünden 
“ erfannt/eure Thatenlaſy und Ubelthaten ein rec<“ 
 
- ſe ich in ſeinem Werthe! tes Handwerk machtl- / 
24. Wie beteſt dunac<h dieſem Evangelio*? . 
in Gnädiger und Liebreicher GOtt/Chr!' 
| ſten können ſo wohl in der Lehre/ als auß 
im Leben leichte irren. Darum vermahnet u" 
unſer HErr ZEſus ſo treulich und Brüderlic) 
zur Vorſichtigkeit. und warnet uns vor den fol 
ſchen Lehrern und aller Heucheley, Damannu" 
in Bürgerlichen Leben und Wandel fürſichtiglic) 
genung iſt / ach! wie iſt es zu beklagen / daß w!! 
es im Chriſtenthum/ daran mangeln laſſen. N1" 
mein GOtt/ hab ich bißher geirret /- halte m! 
es zu Gutte und laß mich fünfftig fürſichtige" 
ſeyn und mich hütten vor falſ<en Lehrern / we! 
<e der Seelen nachſtellen und ſie um das Kl! 
nod der ewigen Seeligfeit bringen. Gieb m'! 
wahre Aufrichtigkeit und hilff mir deinen Wille! 
erfüllen/ erfenne imich und meine Thaten vor die 
deinen und ſprich mir endlich zu: Kom herein d! 
Geſeegneter des HErxn/ Amen, 
 
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