Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

 
.802 Am 9« Sonntage nah Trinitatis. Evang- 
nicht was von Dir zuverwalten habe, Alſo muß ih 
dir zum Preiße und Lobe auch bekennen/daß DU 
mir viel Geiſt - und Leibliche/ innerliche und äuſ/ 
ſerliche Gaben verliehen damit ich deinen Ruhm 
und meines. Nächſten Nuß ousbreiten ſoll: 
Auch die darff im nun. nicht verſchwenden/ wi | 
hier der Haußhalter that/ wo ich nicht abgeſeket 
und von Dir verſtoſſen werden wil, Wie? 
aber bißher deine Gutter verwaltet habe/ iſt Di! 
wol bekant/ denn Du prüfeſt die Herten / dein" / 
Augenſind heller / als die Sonne und ſchen 9? 
les/ was die Menſchen thun / und ſchauen au< | 
in die heimlichen Winkel, Ach mein GOtt/ | 
bin wohl nicht ohne alle Schuld/ und wo D" 
"mich auch vor dein Gerichte ' zur Rechnung fo! 
derſt/ werde ic Dir auf tauſend nicht eines an!" 
worten können. Ach HErr! ach Du groſſ! 
Haußhalter/ laß mich noch bey meinem Ampt& | 
ſetze mich e nicht ab. Habe Geduld mit wi! | 
und hilff/ daß ich mit deinen Güttern behutſa1" 
umgehe / mir mit ihnen viel Freundemache 1" 
bey dem Gebrauche der Zeitlichen Gaben a! 
nach den ewigen und Hifiliſchen trachte/ dene 
Armen was mittheile und. endlich in deine ew!) 
und ſeelige Hütten von Dir aufgenommen 6 
de. Ah HErr ZEſu! der Du auch für m?! 
übel Haußhalten gnung gethän/ vertrit me | 
 
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25 ufer, Pr Gaſfih ans zuuiß ut m 2% 
 
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