Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

 
 
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dend, Sie reden von 
viel Tauben und Stum- 
men/ weilnach des Evan» 
geliſten Matthäi Zeugniß 
das Volck dazumahl un- 
terſchiedlicheLahme/Blin- 
de/ Stumme und Krüp» 
„pel bey ſich hatte/ die ſie 
zu des HErrn ZEſu Füſe 
ſe wurſſen. 
20. Verbotb. nicht Chriſins 
dem Vol>& von ſeinem 
Wunder- XYerde 
zu reden % 
Ja! Er verbothihnen/ 
ſie ſoltens niemand ſagen. 
21. Warwmthat er dieſes * 
Dheils aus Demuth z 
theils weil es noc< nicht 
642 Am12,. Sonnrage nach Trinitatis. Lvait. 
und die Sprach -loſen re» Zeit war / ſeine TRunder 
auszubreiten; theils anzu 
zeigen / daß man ſich miß 
ſeinen, Wunderwerke 
nicht aufhalten/ ſondert. 
fürnehmlich aufſeine Leh- | 
reſehenſolte. ; 
22. Waresrecht/ daß es d!9 
Leute iemehrausbrei? , 
eeten/.iemebr er e2 
verboth't 
Nein. - Was Ehri- ' 
tus verbiethet/ ſollen wir 
nicht thun / wenn wir 
gleich eine gute Abſicht 
haben. GOtt richtet un- 
ſete Wercke nicht naß 
unſererMeynung/ſonde 
nachſeinem Worte, 
23« Wie betbeſt du Hierans? 
O ZESU/ Du groſſer und Allmächtiger 
Argt / dem fein Gebrechen zu groß iſt/ wel! 
<es du nicht heilen fönnteſt/ dem keine Noth. zv 
groß iſt/ darinne du mcht wunderlich helſfen fon 
teſt / ach laß mich die wunderbahren Wer>e/ dis 
Dy an mir und meinem Nächſten thuſt/ dans" 
bahr erkennen / rühmen und preiſen. I< beten? 
ne demnach zu deinem Lobe / daß Du es 
mahl auch mit mix wohlgemacht haſt/ wn ; 3 
alles 
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