Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
wortung nothwendig um 
ſeinen Hals reden. Sol- 
te er ja darauff ſagen/ ſd 
müſte er ein Verräther 
ſeines Botkes und ein 
Herächter des göttlichen 
- Geſegßes heiſſen / welches 
keine frembde Obrigkeit 
zu leiden befahl. Sollte 
er ſich aber mit Nein 
' vernehmen laſſen / ſo mü» 
ſte er als. ein Rebelle bey 
dem Käyſer angeklaget 
werden / darzu die Hero- 
dianer "bald behülfflich 
4 ſeyn würden. 
15, Ziel aber der Ansgang 
'anders% 4 
Ja. Es ward aus 
dem Rathe wieder ZC- 
ſum nichts / denn er mex- 
Fete ihre Schalheit/ 
gab den Abgeſandten ei- 
nen dichten und derden 
WVerweiß und beantwor» 
fete die vorgelegte Fra- 
ge auf das alle?ſtattlichſte« 
16. Was ſiebet von dem 
zter>en ibrer Schal>& - 
beit im Evangelio'* 
Dex Evangeliſt ſaget? 
204 Amaz.Sonnt>ge nach Trinitatis. Evang 
Da nun JZEſus als ein 
wahrer Herßens-Kündi- 
ger/der wohl wuſte /wa? 
in dem Menſchen war? 
mercfet ihre Schalc>kheit/ 
das iſt/ ihre recht teuffelle 
ſche Boßheit« 
17. Wie beiſt der dichte und 
derbe Verweiß/ welchen 6* 
den Jüngern der Phart- 
ſöer und den Zerodis* 
nern giebets 
Er ſprach zu ihnen? 
Ihr Heuchler / was ver? 
ſucht ihr mich? 
18: Werden ſie nicht ſehr ſis 
ſtürtze worden ſeyn/ 98 
bören/ ibr-Zertzens7Orv" 
. und Abſicht ſey eof 
Ja! ſie 
"Gion an 
enne ; 
Chriſtum zuvor bey ſe 
nem rechten Rahmen, 
Meiſter / aus bett . 
<hen Herken z ſo FE 
er ſieießo wieder aufen 
richtigen Hergen bey | ! 
rem, rechten Rahme 
Ts 7 
Deus wolte Chriſtus E 
dieſenWorten zwasverſi! ' 
15:07 uten“ 
ihr mich/ ande yd . 
bez 

	        

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