Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

Am Tage der Verkünd, Haris, Evang, 877 
derthätig über dich kom» ſes allerneuſte Exempel 
men / doch nicht als ein der göttlichen Allmacht 
Werck » Meiſter / dex die wohl !Eliſabeth des Pries 
Materie findet und aus ſters Zächariä Ehe 
ſolcher Zubereitet 7 was Weib / deine Geſreunds 
ex will / und die Krafft tin / iſt auch ſ<wanger | 
des Höchſten/ der ewige mit einemSohneinihrem 
Sohn GOttes wird dich hohen Alter / und gehet 
überſchatten y+ ſeine ewi- jekt im ſechſten Monden/ 
 
| dieWolcke ſeinerMenſch- ſie unfruchtbar ſe+ 
heit verſtecken. Darum 17, ypas ſolte nun Maria 
| 
| ge GOttheit gleichſamin die im Geſchrey iſt / daß 
| 
j 
und aus jekt angeführtey bey ſich'felbſt vor einen 
Urſache auch das Heiliv -Schluß machen? 
ge/ das von dir oderaus Dieſen; Könnte Gott 
dir gebohren wird/ wird die alte und unfruchtbare 
mit einer wahrhafftigen 
Benennung "GOT Tes 
Sohn/ du aber/ Mariq/ 
mit allem Recht / eine 
GOttes-Gebährerin ge- 
nennet werden. 
15. Womit beſtätiget der 
Geſandte ſeinen Vorz 
trags 
Theils mit der Eliſa- 
beth Exempel/ theils mit 
der göttlichen Allmacht. 
16, Was ſiebet von dem E» 
zempel der Eliſabeth 
im ZKvgangelio % 
Und ſiehe / mer>e die- 
Eiſabeth wieder den or- 
deutlichen Lauf der Na- 
tur / durch ſeine Almacht/ 
in der Ehe / zu einer 
frölichen Kinder - Mutter 
maden ſo könnte er auch 
wohl / durch ſeine unbe» 
ſchrenckte Macht/ an ihr/ 
der Maria / auſſer der 
Eye / ihrer Jungfrau» 
ſchafft unbeſchadet/ſo viel 
thun / daß ſie die Mutter 
des Sohnes GOTTes 
wurde, 
18, Was 
 

	        

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