Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

896 'AmTage Mariä Heimſuchung, Epiſt. 
gen ſchen /- noch ſtrafen / nachdem ſeine 
Ohren hören. Sondern wirdmit Ge- 
pechtigkeit richten die Armen / und mit 
Gericht ſtraffen die Elenden im Lande. 
Undiwird mit dem Stabe ſeines Mundes 
die Erde ſchlagen'/ und mit dem Odemſti- 
yer Lippen den GOttloſen tödren. Gerech- 
tigkeit wird die Gurt ſeiner Lenden ſeyty/ 
und der Glaube die.Gurt ſeiner Nieren. 
Erläuterung, DEINEN 
3, Was ſiellet uns Eſaias nach. ſeiner menſchlichen 
in dieſer Epitiel vor *. Nature < 
Augen 2 '4+ Wie beiſſet der 8 Err 
  
Die geiſtliche Ruthe 
- Yaronis, ; 
2, Wie ſiellet ex ſie uns 
ſ vors ; 
. „Wie von dem Ste- 
(fen Aaronis gemeldet 
wird 7 daß er in einer 
Nacht gegrünet/ geblü- 
het und Früchte getragen 
hat: Alſo weiſet uns E- 
ſaias. die geiſtliche Ruthe 
Aagronis nach ihrem Ur- 
ſprunge/nach ihrem Blü- 
hen und Fruchtbringen, 
3. Wer iſt die geiſiliche Ry» 
tbe Agronis * 
„Dex HErr Meßias 
&Nteßias bier mebr als 
eine Rutbe* *' 
Er wird auchein Zweig. 
genentet 
5: Warum beiſt er eino, 
„Ruthe und ein 
1.i'Sweigs ,- 
Eine) Ruthe heiſt. er 
wegen ſeiner Königlichen 
IBürde und Hoheit/ ein 
Zweig aber wegen der 
Unſchuld und Heiligkeit 
ſeines Lebens. 
6. Von. was vor einem 
Stamm und wWurtzel ſolte 
dieſe Ruthe + dieſe2Zweig 
entſpringen * 
lechte 
Aus dem Geſch G T 
 
ASG ZE
	        

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