Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

 
 
 
 
 
" 32 Am andern Weinachts- ; 
Eden der Saulus/der Andächiig 7 dbemüthi9 
"die Nachfolger JEſu an» 
fänglich mit grauſahmer 
Blutdürſtigkeit verfolge» 
- te hernach aber auf den 
Wege gen Damaſcus 
wunderthätiger Weiſe 
“ befehret 7 und unter den 
Namen Paulus ein theu- 
ret Bekenner ZEſy / und 
ein groſſer Lehrer der Hei- 
den ward. Einige geben 
.vör / er ſey Stephani 
Mit- Schüler in der 
Schule Gamalielis /an- 
dre ſagen gar/er ſey Ste- 
phani Bluts-Freund/ ge- 
weſen / und habe aus 
Neid einen hefſtigen Zorn 
wieder- Stephanum ge- 
faſſet / weil er ihm an 
Meißheit/Wundern und 
Gemüths- Gaben nicht 
gleich kominen wäre» 
32, Wie bezeigete ſich Ste- ' 
phanus / da das ungereddte 
Urtheil der Steinigung 
anibhm vollzogen werz 
den ſolte 5 
 
und ſanffimüthig. 
33« Wie bewieß er ſems 
Andacht %* 3 
Er tief an/und ſpra<“ 
HErr JEſu / nimm mei? 
nen Geiſt auf / undlaß . 
dir die Seele zu treues 
Händen befohlen ſeyn 
wenn ſie nun ihre ird? 
ſche Wohnung verlaſſe 
wird, . «: 
"34. Wie bewieß er ſein. 
“ '" Demuth * : 
Er knieete nieder 
35. Wie bewieß er ſeins 
Sayſftmutb * 
Erſchrie laut : HE! 
behalte ihnen dieſe Sun- 
de nicht) und rechne me! 
nen Verfolgern das 00 
gerechte Todes-Urth? 
nicht zur Verdammniß | 
zus: 
.36, Was erfolgete darauf* 
Ats er das geſaget/en 
ſchlief er 7 und. ſtarb nN 
ſanffte-als wären die hä 
ten Steine ein weich? 
Bette, | 
37. Wie 
 

	        

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