Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

  
 
 
RESIN 
 
- Teuſſel mit teinem Arm/ 
welcher iſChriſtus/u.zer- 
ſtreuet die Hoffärtig ſind 
in ihres Herzens Sinn, 
' Er ſtöſſet die Gewalti- 
gen / hauptſächlich den 
Seuffel und ſeine Engel! 
vom Stuhl ihrer Macht 
und erhebet die Elenden. 
Die Hungrigen/ für- 
nehmlich die geiſtliche 
hungrigen 7 welche huy- 
gert und dürſtet nach der 
Gerechtigkeit /. füllet er 
mit ſeinen geiſtlichen 'See- 
lewund hitaliſchen Güt- 
tern und läſſet die Rei- 
hen / die ihver Meinung 
nach/voll gutter Werke 
ſtecken / leex vom Troſt 
und Gnade» 
- I19« Was erzeblet endlich 
die Ularia vor Wobltha- 
een / die dem jüdiſchenVol- 
&e inſonderheit erwie- 
ſey worden? 
Sie ſpricht : Er den- 
>et der Barmhergigkeit/ 
praſſt welcher dem A- 
braham die Verheiſſung 
eines Saamens geſche- 
hen und hilfft gleichſam 
- "' 888 Am TageMaris Zeimſuchung. Evan. 
 
mit ausgeſtre>tem Arm/ 
ſeinem Dienex Zſrael/ 
das iſt der Iſraelitiſchen 
Kirche / mit welcher es 
ganß auf die Neigekome 
men war/ geiſtlicher wei- 
ſe? durch den verſproche- 
nen Meßiam auf. Wie 
er geredt hat unſern Vä- 
tern / Abraham und ſei- 
nem Sqaamen ewiglich« 
20. Was that die Ularig 
nach ihrem verrichten 
Lob-Gaſange * 
Sie blieb bey der E- 
liſabeth - derſeiben nechſt 
ihren geiſtreichen Geſpräe 
<hen mit allerhand Lie? 
bes-Dienſten fleißig an 
die Hand zugehen. 
22. Wie lange blieb ſie bey 
der frommen Prieſierss 
- FSrau* | 
Bey drey Monden. 
21: Wo wandte ſich.die 
&ttarigalsdenn bin * 
Sie kehrte / vermuth- 
lim ehe no<Eliſabeth ihre 
glücfl. Niederkunfſt hielt/ 
wieder heim/ um allda die 
Erfüllung der göttl- Vero 
heiſjung/dieihr der Engel 
gethan hatte/zu erwarten. 
23 Wie
	        

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