Full text: M. Martin Grünwalds, gewesenen Archidiaconi in Zittau, Kurtz eingerichtete Haus- und Schul-Postilla

 
 
 
58 Amnandern Weinächts- zie 
nicht erkennen7 biß ich in mit ten Freuden - Ge? 
den Wolken / als der ſchrey angenommen wer 
Richter der Welt / er- de: Gelobet ſey / der da 
ſcheinen / von euch mit kömmt im Nahmen de? 
Angſt und Schrecken! HErtn! 
von den Meivigen aber 
20. Wie beteſt'du bierbey? 
SOU ſieheſt / O' HErr ZEſu/ wie noch dieſe 
Stunde die Gottloſen wieder die Lehre de! 
ner ausgeſandten Propheten wüten / und al 
nichts anders bedacht ſeyn / als wie ſie dein? 
Mund» Bothen von ihrer Gemeine verjagen! 
oder gar um das Leben erbärmlicher Weiſe bri" 
gen möchten. Ach laß dich doch die Thränen dek 
inder Zrre herumgehenden Küchlein / und ds 
Geſchrey des unſchuldig vergoſſenen Blutes/ be? 
wegen / dem Muthwillen der Feinde zu ſteuren/ 
ihre Boſheit heimzuſuchen / und deine Gläub!? 
gen unter die Flügeldeiner mächtigen Beſchit? | 
mung und gnädigen Tröſtung zuſamlen, BD? 
gehren ſie dich nicht zuſehen / und dein Evangt- 
ſium nicht zu hören; ſv haben wir doch an 1" 
und deinem Worte unſre eingige und inniglich 
ſte Luſt, Darum laß ihre Häuſer wüſtt / unſre 
Wohnungen aber voll deiner Gnade und ahr! 
heit werden. Erhalte uns die Lehrer / die.duu7 
nach deinem Herten gegeben haſt/ und ſtär ſj | 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

	        

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