Full text: Klassen 3 bis 10 (1979)

 
Zur weiteren Entwicklung des (stillen) Lesens ist auch die Lek- 
türe von politisch-aktuellen und populärwissenschaftlichen Arti» 
keln aus sowjetischen Zeitungen und Zeitschriften regelmäßig in 
den Unterricht und die häusliche Arbeit einzubeziehen. 
Das (laute) Lesen wird nur noch in beschränktem Umfang geübt und 
dient der Vervollkommnung von Aussprache und Satzintonation. 
Die Kontrolle des verstehenden (stillen) Lesens erfolgt vor allen 
dureh mündliche oder schriftliche Wiedergabe des wesentlichen 
Inhalts der gelesenen Sprachzusammenhänge in der Muttersprache - 
auch anhand von knappen Notizen - sowie durch das Beantworten 
deutsch oder russisch gestellter bzw. vorgegebener Fragen in 
deutscher oder russischer Sprache. Daneben ist auch die schrift- 
liche oder mündliche Übersetzung von Sprachzusammenhängen (kurze 
Texte, Textabschnitte, Sätze) zur Überprüfung des genauen Erfas- 
sens - mit oder ohne Hilfen - als Kontrollform einzusetzen. 
Die muttersprachige Wiedergabe gelesener Texte in Form von Zusan« 
menfassungen des wesentlichen Inhalts oder genauer Übersetzungen 
soll in korrektem Deutsch erfolgen. 
Schreiben 
Die Fertigkeiten und Fähigkeiten im Schreiben sind auf der Grund- 
lage ausgewählter Bereiche der mündlichen Sprachausübung, die 
auch für den Briefwechsel bedeutsam sind, weiterzuentwickeln. 
Die Übungen im Schreiben sollen sich vor allem auf das Abfassen 
von kurzen Mitteilungen, Beschreibungen sowie Meinungsäußerungen 
erstrecken mit dem Ziel, einen inhaltlich anspruchsvolleren und 
thematisch vielseitigeren Briefwechsel unter Benutzung von Nach- 
schlagewerken (Wörterbücher, Briefführer, Schulgrammatik) führen 
zu können, 
Als Vorübungen hierzu dienen das Beantworten und Stellen von 
Fragen und von Komplexfragen, das Anfertigen von Notizen, die 
Kurzgefaßte Wiedergabe gehörter oder gelesener Sprachzusamen- 
hänge sowie das sinngemäße Übertragen einzelner Sachverhalte in 
schriftlicher Form. Für eine zusammenhängende Darstellung eignen 
sich besonders einige Bereiche des persönlichen Lebens der Schüe 
ier (z.B. Lebenslauf, gesellschaftliche Tätigkeit, Freizeit- und 
Feriengestaltung, Zukunftspläne, Heimatort).
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.