Full text: Lehrplan der zehnklassigen allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule

 
- Die Schüler sollen sich die Deklinationsparadigmen der Personalpronomen fest 
eingeprägt haben. Sie sollen in der Lage sein, die entsprechenden Kasusformen 
- unter Beachtung von Rektionsbeziehungen - im Satz zu verwenden. Sie kön- 
nen die Personalpronomen der 3. Person in ihrer Stellvertreterfunktion für Sub- 
stantive gebrauchen und dabei auch einfache Satzverflechtungen vornehmen. 
- Die Schüler sollen sich die vom Deutschen abweichende Rektion der Kardinalia 
von 5 bis 20 sowie von MHOTO, Ma10, CKONbBKO und HECKONBKO fest eingeprägt ha- 
ben. Sie sollen nunmehr in der Lage sein, die Kardinalia von 1 bis 100 mit Sub- 
stantiven des Lernwortschatzes (der I. und II. Deklination) — unter Beachtung 
der Kongruenz und der Rektion — zu kombinieren und solche Kombinationen si- 
cher zu erschließen. ; 
- Über die in Klasse 5 angeeigneten syntaktischen Strukturen hinaus sind die 
Schüler in der Lage, die Struktur zur Wiedergabe von „nicht sein“ sowie wich- 
tige präpositionale Fügungen zur Angabe des Ortes rezeptiv und produktiv zu 
gebrauchen. - 
- Die Schüler müssen fähig sein, die grammatischen Angaben in den Wörterver- 
zeichnissen des Lehrbuches zu erfassen und die grammatischen Übersichten 
bei Erarbeitung und Wiederholung sowie zur Selbstkontrolle und -korrektur zu 
nutzen. 
Hören 
Bis zum Ende der Klasse 6 sollen folgende Ergebnisse erreicht werden: 
- Die Schüler sollen in der Lage sein, Äußerungen im Rahmen der Unterrichts- 
sprache (einfache Aufforderungen, Anweisungen, Bitten, Fragen und Antworten 
sowie zunehmend auch mehrere Sätze umfassende Äußerungen des Lehrers zur 
Unterrichtsorganisation und Wertung von Schülerleistungen sowie zum aktuel- 
len Geschehen) und Gespräche zur Lehrplanthematik zu verstehen. 
Die Schüler sind daran gewöhnt, solchen Äußerungen aufmerksam zu folgen. 
> Die Schüler sollen in der Lage sein, auf der Grundlage von Orientierungshilfen 
den Sinngehalt kurzer Texte über Begebenheiten aus dem Erlebnis- und Erfah- 
rungsbereich von Schülern zu erfassen. 
Derartige Texte müssen einfach und übersichtlich aufgebaut sein. Sie sollen aus 
kurzen Sätzen bestehen und dürfen einen geringen Anteil unbekannter Wörter 
aufweisen. Sie werden vom Lehrer oder von Muttersprachlern (über Tonträger) 
in leicht reduziertem Tempo - wenn erforderlich, auch mehrfach - vorgetragen 
und sind häufig bildlich gestützt. 
Die Schüler lernen, die Bedeutung unbekannter Wörter auf der Grundlage ihrer 
Ahnlichkeit mit der Muttersprache zu erschließen. Sie lernen ferner, den Äuße- 
rungen auch dann weiter aufmerksam zu folgen, wenn sie einzelne sprachliche 
Elemente nicht erfaßt haben. 
Sprechen 
Bis zum Ende der Klasse 6 sollen folgende Ergebnisse erreicht werden: 
— Die Schüler müssen in der Lage sein, auf Fragen und Aufforderungen im Rah- 
men der Unterrichtssprache mit kurzen Äußerungen sach- und situationsge- 
recht zu reagieren sowie einfache Fragen und Bitten -zu formulieren. 
 
Bi
	        

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