Full text: Biologie : 5. bis 8. Schuljahr

8. SCHULJAHR 
 
 
Stoif Std. Bemerkungen zum Stoff 
s . ; Zu D. Die Bedeutung der Abstimmungslehre und 
D. Die Geschichte der beiden Zellenlehre für die wissenschaftliche Biologie und 
grundiegenden Theorien die fortschrittliche biologische Praxis. 
in der Biologie, der Ab- Bei der Abstammungslehre ist auf Lamarck, Dar- 
win, Haeckel, Mitschurin und Lyssenko, bei der Zel- 
stammungslehre und der lenlehre auf. Leeuwenhoek, Hooke, Schwann und 
Zelleniehre (zugleich Wie- Lepeschinskaja hinzuweisen. 
@erholuns) 2... 4 
Insgesamt 58 
Unterrichtsergebnisse im 8. Schuljahr 
Am Ende des 8. Schuljahres sollen die Schüler erkannt haben: 
1. Die Gesetzmäßigkeit der Entwicklung der Lebewesen, 
2. die Grundzüge der keimes- und stammesgeschichtlichen Entwicklung, 
3. die Entstehung des Menschen aus dem Tierreich, seine Entwicklung zum 
heutigen Menschen und seine Stellung als Glied und Umgestalter der 
Natur. 
Im einzelnen sollen die Schüler 
4. den Bau und die wichtigsten Funktionen der Sinnesorgane und des 
Nervensystems sowie die stammesgeschichtliche Entwicklung des Licht- 
sinnesorgans und des Nervensystems in seinen allgemeinen Zügen 
kennen, 
9. in der Abstammungslehre eine möglichst klare Vorstellung von den 
Verhältnissen und den Lebewesen der wichtigsten erdgeschichtlichen 
Epochen erworben haben, 
6. einige Entwicklungslinien sowie einige Übergangsformen als Beweise 
für die Richtigkeit der Abstammungslehre kennen und 
. die Keimesgeschichte bis zur Bildung des Becherkeims kennen und die 
Parallele zu Urtierformen herstellen können. 
8. Einige Erscheinungen an menschlichen und tierischen Embryonen 
(Ahnlichkeit, Kiemenspalten) müssen ihnen als entwicklungsgeschicht- 
lich bedingt bekannt sein. 
9. Die Schüler sollen die großen Entwicklungsäste des tierischen und 
pflanzlichen Stammbaumes kennen und erkennen, daß das natürliche 
System ein Ausdruck der stammesgeschichtlichen Entwicklung ist. 
10. Sie sollen die wesentlichen Grundlagen des von Mitschurin und Lys- 
senko begründeten schöpferischen Darwinismus (Einheit von Organis- 
mus und Umwelt, Veränderlichkeit der Lebewesen, Vererbung erwor- 
bener Eigenschaften, bewußte Lenkung der Entwicklung der Lebewesen 
durch den Menschen) kennen und an entsprechenden Tatsachen nach- 
weisen können. i 
11. Die Schüler müssen in großen Zügen über Leben und Werk der bedeu- 
tendsten Biologen unterrichtet sein. 
12. Sie sollen fähig sein, einfache biologische Texte (außer denen des Lehr- 
buchs) zu verstehen. 
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