Full text: Biologie : 9. bis 12. Klasse

 
IV.Der Kaimpf Haeckels um die Anerkennung des Darwinismus 
2 Stunden 
Grundkenntnisse aus Haeckels Leben und Wirken. Haeckels materia- 
listische Betrachtung der Natur. Sein unermüdlicher Kampf gegen ver- 
altete und reaktionäre Ansichten. a 
Die Bedeutung Haeckels als Embryologe (das biogenetische Grund- 
gesetz). 
V.Die Weiterentwicklung des Darwinismus zur schöpferischen 
Mitschwrinschen Biologie 18 Stunden 
1. Kliment Arkadjewitsch Timirjasew . (1 Stunde) 
Verbreitung der Lehre Darwins durch K. A. Timirjasew; Anwen- 
dung der theoretischen Erkenntnisse auf die landwirtschaftliche 
Praxis. : i 
‚ Wassili Roberiowitsch IPiljams (2 Stunden) 
W.R. Wiljams als Begründer der modernen Bodenkunde. 
Das Trawopolnaja-System der Landwirtschaft. 
. Iwan Wladimirowitsch Mitschurin (4 Stunden) 
Leben und Werk I. W. Mitschurins: Biographie Mitschurins in den 
wesentlichen Grundzügen. Die Arbeitsmethoden Mitschurins (Akkli- 
matisation, generative und vegetative Hybridisation. Mentor- 
methode, vegetative Annäherung. Veränderungen von Merkmalen 
durch Umweltbedingungen). 
4. Trofim Denissowitsch Lyssenko (1. Stunde) 
Kurze Biographie Lyssenkos, Lyssenkos Bedeutung für die Weiter- 
entwicklung der Mitschurinschen Biologie. 
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ww 
(Hinweis auf Lyssenkos Stadienlehre, genauere Behandlung erfolst 
im nächsten Lehrabschnitt.) 
3. Die grundlegenden Erkenntnisse der Mitschurinschen Biologie 
B (12 Stunden) 
Das Gesetz von der Einheit des Organismus und seiner Lebens- 
bedingungen als Grundgesetz der organischen Entwicklung. 
Das Wesen der Vererbung; die Ursachen der relativen Beständig- 
keit (Konservatismus) und der Veränderlichkeit der Vererbung; die 
Erblichkeit erworbener Eigenschaften. Die Lehre von der stadialen 
Entwicklung der Pflanzen. „Wachstum“ und „Entwicklung“ der 
Pflanze. . 
Die Lehre von der Vitalität der Organismen und ihre Bedeutung 
für die Praxis der Tier- und Pflanzenzüchtung. 
Literatur: 1. T. D. Lyssenko: Über Erbanlagen und ihre Veränder- 
lichkeit. „Agrobiologie“, Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1951, 
S. 384 bis 439. 
2. L. Pljustsch: Die .Mitschurinsche Biologie über die Vitalität der 
Organismen. „Biologie in der Schule“, 1952, Heft 1, S. 2957ff. 
3. T. D. Lyssenko: Die Vitalität der pflanzlichen und ‚tierischen Or- 
sanismen. „Biologie in der Schule“, 1952, Heft 8, S. 346 ff. 
VI. Kritik an den unwissenschaftlichen Theorien der formalen Genetik 
5 3 Stunden 
Die Hemmung des Fortschritts in der biologischen Wissenschaft durch 
die Theorien der starren Vererbung, der Keimbahn und der Gene. 
30 

	        

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