Full text: Klasse 7 (1967)

 
 
Fortpflanzung durch Teilung; schnelle Generationsfolge bei günstigen Le- 
bensbedingungen (bis zu drei Teilungen je Stunde bei genügend Nahrung, 
Wärme und Feuchtigkeit) 
Berechnen der Anzahl find des Volumens der Nachkommen eines 
Bakteriums innerhalb einer kurzen Zeit; Erkennen des Wider- 
spruches zwischen der möglichen Nachkommenschaft und der 
Anzahl der wirklich vorhandenen Bakterien 
Eporenbildung stäbchenförmiger Bakterien: bei ungünstigen Lebeusbedin- 
gungen (Trockenheit, Kälte): Schrumpfung des Protoplasmas und Ein- 
stellung der Nahrungsaufnahme; Möglichkeit des Überdauerns ungünsti- 
ger Umweltverhältnisse (z. B. im Staub) im Sporenzustand 
Bakterienreichtum der Abwässer, des Humusbodens, der Großstadtluft, 
des Straßen- und Raumstaubs; Bakterienarmut der Wald-, Gebirgs- und 
Seeluft, des Quellwassers und des Sandbodens 
Ableiten kausaler Abhängigkeiten zwischen dem Vorkommen der 
Bakterien und den Lebensbedingungen 
Lebensweise der Bakterien als Ursache für ihre Bedeutung in der Natur, 
im Haushalt, in der Wirtschaft und in der Medizin: Beseitigung von Resten 
toter Lebewesen durch Fäulnisbakterien, Humusbildung; Verderb von 
Nahrung für Mensch und Tier durch Fäulniserreger; Erzeugung von Nah- 
rungsmitteln (z. B. Quark und Käse durch Milchsäurebakterien); Ver- 
ursachen ansteckender Krankheiten bei Mensch, Tier und Pflanze durch 
parasitische Bakterien; Möglichkeit der Bekämpfung von Krankheiten 
bei Mensch und Tier durch Medikamente. 
3. Mehrzellige Pflanzen (Blütentose Pflanzen) 8 Stunden 
Die Schüler sollen Algen, Pilze, Moose und Farnpflanzen kennenlernen 
und ihren allgemeinen Überblick über die Pflanzen abrunden. Algen, 
Pilze, Moospflanzen und Farnpflanzen sind nach einfachen Merkmalen 
des Baues dieser Sippen untereinander und von den bereits BerSanEn 
Samenpflanzen zu unterscheiden. 
Alle Sippen werden in ihrem zelligen Bau betrachtet. Dabei sollen die 
Schüler begreifen, daß die zu behandelnden Sippen eine zunehmende 
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