Full text: Klassen 7 bis 10 (1972)

 
Mendelsche Gesetze ß 
Zur Information: Charakteristik des Entwicklungsstandes der Biologie zur Zeit der 
Entdeckung der „Mendelschen Gesetze“ — Entdeckung des Protoplasmas, des Zell- 
kerns und der Kernteilung; Zelltheorie (Schwann und Schleiden) ; wissenschattliche 
Widerlegung weitverbreiteter Urzeugungstheorien ß 
Leben und wissenschaftliche Leistung Gregor Mendels — Beobachtung 
erblichen Verhaltens einzelner Merkmale, statistische Auswertung der 
Beobachtungsergebnisse, Postulierung von „Merkmalsträgern“, Erkennt- 
nis von Gesetzen der Vererbung (Nichterkennen der Bedeutung der 
Mendelschen Gesetze zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung; Wiederentdeckung) 
Gesamtheit der in den Chromosomen lokalisierten Erbanlagen eines Le- 
bewesens — Genotyp 
Gesamtheit der Merkmale eines Lebewesens — Phänotyp 
Zusammenwirken von Allelen bei der Ausbildung von Merkmalen (Buch- 
stabensymbole für Allele) 
Kreuzung zweier Individuen (P-Generation); Genotyp und Phänotyp der 
Nachkommen (Fı-Generation); dominant-rezessive oder intermediäre 
Merkmalsausbildung — 1. Mendelsches Gesetz (Uniformitätsgesetz) 
Üben an Manipermmodellen: intermediärer und dominant-rezessi- 
ver Erbgang bei Kreuzungen von Individuen der P-Generation — 
Genotyp und Phänotyp der Eltern und Nachkommen 
Kreuzung zweier Individuen der F,-Generation; Genotyp und Phänotyp 
der Nachkommen (F3-Generation) — 2. Mendelsches Gesetz (Spaltungs- 
gesetz) 
Üben an Manipermmodellen; intermediärer und dominant-rezessi- 
ver Erbgang bei Kreuzungen von Individuen der Fı-Generation 
— Genotyp und Phänotyp der Eltern und Nachkommen 
Erkennen des Unterschieds zwischen Reinerbigkeit und Mischer- 
bigkeit der Individuen 
Auswerten statistischer Angaben über Kreuzungsergebnisse aus der 
Züchtung (F>-Generation) — Erkennen des statischen Charakters 
der Vererbungsgesetze (entsprechende Problematik Physikunter- 
richt Klasse 10, „1. Kernphysik“) 
eh zweier Individuen, die sich in mehr als einem Merkmal unter- 
scheiden 
Information: Neukombination vo 
Zur R 
Phänotyp der Nachkommen — 3. Mend a Sen ee 
delsches Gesetz (Unabhängigkeitsgesetz) 
Entstehung von ‚Individuen mit neukombinierten Erbanlagen durch Kreu- 
zung (Neukombination von Erbanlagen, Vorhandensein von Kopplungs- 
sruppen d Al a E ä x ; 
re ng Beschränkung der Wirksamkeit des 3. Mendelschen 
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