Full text: Klassen 5 und 6 (1977)

2. Bau, Entwicklung und Umweltbeziehungen wirbelloser Tiere und 
Leistungen ihrer Organe 35 Stunden 
Die Schüler sollen einen Überblick über einige Stämme der wirbel- 
losen Tiere gewinnen. Aus jedem Stamm werden meist nur der Bau 
und die Leistungen der Organe einer Art genauer behandelt. Indem 
die Schüler dabei vorwiegend Atmung, Ernährung, Bewegung, Reiz- 
barkeit und Fortpflanzung näher kennenlernen, sollen sie sich 
zugleich der engen Wechselbeziehungen von Bau und Funktion weiter 
bewußt werden. In die Betrachtung sind Vergleiche mit den wirbel- 
tieren einzubeziehen. 
Die Besonderheiten der einen Art, die als Beispiel für einen 
Stamm behandelt wird, sollen die Schüler als allgemeine Merkmale 
der Sippe verstehen. Deshalb ist dafür zu sorgen, daß die Schü- 
ler die Zugehörigkeit weiterer Arten zu den jeweiligen Sippen 
an wesentlichen Merkmalen erkennen. Bei den Gliedertieren werden 
mehrere Arten der zwei bedeutsamen Unterstämme - Ringeiwürmer 
und Gliederfüßer - behandelt. Die Schüler können daher, ähnlich 
wie bei den Wirbeltieren, auf Verwandtschaftsbeziehungen schlie- 
Ben. \ 
Bei den Insekten sieht der Lehrplan zunächst an verschiedenen 
Arten die Behandlung wesentlicher Merkmale dieser Tierklasse vor. 
Zugleich lernen die Schüler auf Grund der unterschiedlichen Aus- 
bildung bestimmter Körpermerkmale einzelne Ordnungen der Insek- 
ten kennen. An einem besonders g_-eigneten Tier - zum Beispiel 
Maikäfer oder Honigbiene - werden innerer und äußerer Bau sowie 
Leistungen der Organe genauer behandelt. Durch vergleichendes 
Betrachten von Spinnentieren, Krebstieren und Insekten kann 
schließlich der Begriff "Gliedertiere" gebildet werden. 
Die Anordnung der Stämme der Wirbellosen in systematischer Folge 
ermöglicht es, daß die’ Schüler neben besonderen Merkmalen der 
Stämme auch Übereinstimmendes zwischen diesen erkennen. Dadurch 
wird eine Voraussetzung für die Einsicht in phylogenetische Zu- 
e vergleichende Betrachtung der Ner- 
tämme soll dazu beitragen, bei den 
r Höherentwicklung im Tierreich anzu- 
sammenhänge geschaffen. Di 
vensysteme verschiedener S 
Schülern die Erkenntnis de 
bahnen. 
Die Schüler sollen ihre Sippenkenntnisse erweitern. Arten, die 
eutsam sind, müssen besonders be- 
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für den Menschen praktisch bed 

	        

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