Full text: Klassen 7 bis 10 (1977)

 
Lebewesen: direkte Stoffwechselbeziehungen zwischen Zelle und Umwelt, 
Zellteilung gleich Fortpflanzung — einzellige Lebewesen; indirekte, durch 
Organe und Gewebe vermittelte Stoffwechselbeziehungen zwischen Zelle 
und Umwelt. direkte Stoffwechselbeziehungen zwischen den Zellen des 
Organismus. Zellteilung entweder Wachstum oder Fortpflanzung — viel- 
zellige Lebewesen 
Population: Fortpflanzungsbeziehungen zwischen den Lebewesen einer 
Art unter bestimmten Umweltbedingungen — dauernde Erneuerung der 
Individuen (Generationsfolge); genetische Veränderung der Lebewesen im 
Zusammenhang mit der Umwelt (Stammesentwicklung) 
Biozönose: Gleichgewichtsbeziehungen zwischen den Lebewesen verschie- 
dener Arten unter bestimmten Umweltbedingungen (Beispiele: Nahrungs- 
und Raumkonkurrenz) 
Biosphäre: Sphäre der Erde, die sich durch das Vorkommen von Lebewe- 
sen auszeichnet (Ausdehnung im Vergleich zur Größe des Planeten); 
Vegetationszonen (Geographie, Klasse T, 2.2.3. und Klasse 8, „1.2.3. Die 
Vegetationszonen“), Leben in Biosphäre möglich durch Energiezufuhr 
(Sonnenlicht), Kälteschutz (Atmosphäre), Strahlenschutz (Ozonschirm); 
Lebewesen verbunden durch Stoffkreisläufe, z.B. Kohlenstoffkreislauf 
(Kohlendioxidgehalt der Luft, Photo- und Chemosynthese autotropher 
Pflanzen, Ernährung heterotropher Lebewesen, Fäulnis von Ausscheidun- 
gen und von toten Lebewesen, Atmung und Gärung, Kohlendioxidgehalt 
der Luft) 
4.2. Bedeutung der Biologie (4 Stunden) 
Biologie als Produktivkraft: 
Erhöhung des Aufkommens an Nahrungs- und Futtermitteln sowie an 
pflanzlichen und tierischen Rohstoffen in quantitativer und qualitativer 
Hinsicht; Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit durch Bodenbearbeitung, 
Melioration und Düngung; Verbesserung der Rassen und Sorten durch 
Züchtung in: Verbindung mit der Mechanisierung und Automatisierung 
des Pflanzenbaues und der Tierhaltung; Unkraut- und Schädlingsbekämp- 
fung durch chemische Mittel (Pestizide); Erhaltung der Tierbestände 
durch Seuchenbekämpfung und Immunisierung; Regeneration und 
Mehrung der natürlichen Ressourcen (Boden, Pflanzendecke, Wasser, 
Luft) durch Maßnahmen der Naturerhaltung und des Naturschut- 
zes, der Gewässerreinigung, der Verhinderung der Luftverseuchung und 
der Rekultivierung unfruchtbarer Gebiete; Erhaltung der Gesundheit und 
Leistungsfähigkeit des Menschen durch Verbesserung der Hygiene (Hy- 
giene der Arbeit, der Freizeit, der Ernährung, der Wohnung, der Klei- 
dung), durch Verbesserung der Prophylaxe und des vorbeugenden Ge- 
sundheitsschutzes 
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