Full text: Klassen 7 bis 10 (1977)

 
grundlegende Begriffe (Abschnitt 2.7.) zu definieren und mit den Be- 
griffen zu arbeiten, 
— physiologische Versuche nach Anleitung durchzuführen, auszuwerten 
und das Experiment zu protokollieren, 
— bei den praktischen Schülertätigkeiten (Experimentieren) kollektiv zu 
arbeiten, 
— mikroskopische Präparate zu beobachten, 
— das Schülermikroskop selbständig und richtig zu handhaben. 
Der Biologieunterricht der Klasse 8 führt in das Verständnis von Rege- 
lungsvorgängen ein. 
Der Unterricht über Anatomie, Physiologie und Hygiene des Menschen ist 
stärker als der Biologieunterricht in den Klassen 5 bis 7 mit den anderen 
naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern verbunden. 
Nur gestützt auf Ergebnisse des Physikunterrichts (Klasse 8 Stoffeinheit 1. 
„Wärmelehre“) und des Chemieunterrichts (Klasse 7 Stoffabschnitte 2.2. 
„Atombau — Elemente — Symbole“ und 41. „Atom- und Molekülmasse; 
Mol“) können die Ziele des Biologieunterrichts erreicht werden. 
Im Experimentieren haben die Schüler in den naturwissenschaftlichen 
Fächern bereits Fähigkeiten erworben, so daß die Biologie Anforderungen 
in bezug auf stärkere Selbständigkeit beim Planen, Durchführen und 
Auswerten von Experimenten stellen kann. 
Der Biologieunterricht dieser Klassenstufe verlangt engere Beziehungen 
zwischen den naturwissenschaftlichen Kenntnissen, damit die Schüler die 
Zusammenhänge zwischen Bau und Funktion lebender Systeme besser 
verstehen. Das stellt höhere Anforderungen an die geistige Tätigkeit der 
Schüler beim Lernen und entwickelt ihre geistigen Fähigkeiten in spezifi- 
scher Weise. \ 
Im sprachlichen Ausdruck muß eine zusammenhängende gegliederte 
mündliche und schriftliche Darstellung angestrebt werden. Der Fachwort- 
schatz ist im Rahmen der Lehrplanforderungen zu verwenden, zu üben 
und zu festigen. Die Orthographie der Fachtermini muß gesichert werden. 
Die Jugendlichen befinden sich in einer Entwicklungsphase, in der sie für 
chen betreffen, besonders aufge- 
eschichts- und Staatsbürgerkunde- 
fere Verständnis solcher Probleme. 
‚ Ne egen, entsprechende populärwissen- 
enge Beiträge (z.B. aus der Zeitschrift „Urania“ und anderen) zu 
esen. 
Eine bedeutsame Erziehun 
es, die Schüler zu überzeugen, daß es in j 
kenntnisse, zum Beispiel über richtige Er 
fördernde Wirkung des Sports, 
Gesundheitswidriges Verhalten so 
htig« nährung, über die gesundheits- 
in ihrem Leben bewußt anzuwenden. 
llen sie ablehnen, weil sie sich der Fol- 
28 
 
 
 
 
 
san unsern vw MH Fa 
zKkonp a9 
-. 

	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.