Full text: Klassen 7 bis 10 (1977)

 
Individualentwicklung 
Entwicklungsphasen der Samenpflanzen: 
Entwicklung des Keimlings (anknüpfen an „Fortpflanzung“) — Differen- 
zierung der Zellen, Bildung von Wurzel- und Sproßanlage sowie von 
Keimblättern; Keimung — Keimbedingungen (Wasser, Sauerstoff, be- 
stimmte Temperatur), Entwicklung des Keimlings zur Keimpflanze, 
Wechsel von heterotropher zu autotropher Ernährung; Wachstumsphase 
— Ausbildung der Wurzel und des Sprosses: Fortpflanzungsphase — 
Ausbildung von Blüten, Samen und Früchten 
2. Die Lebewesen in ihrer Umwelt 22 Stunden 
Die Schüler sollen Gesetzmäßigkeiten der Beziehungen zwischen einzel- 
nen und vergesellschafteten Organismen und ihrer Umwelt kennenlernen. 
Dadurch werden die Erkenntnisse der Schüler über den dialektischen 
Zusammenhang zwischen der lebenden und der nichtlebenden Natur ver- 
tieft, und ihre Überzeugung von der prinzipiellen Einheit der lebenden 
und nichtlebenden Natur wird weiter gefestigt. Naturschutz und Na- 
turerhaltung sollen die Schüler nunmehr als aus wissenschaftlicher Er- 
kenntnis resultierende gesellschaftliche Notwendigkeit erkennen und ihre 
Verankerung. in der Verfassung und in den Gesetzen der Deutschen Demo- 
kratischen Republik als Ausdruck der Verantwortung unseres sozialisti- 
schen Staates für das Leben künftiger Generationen werten. Sie sollen 
verstehen lernen, daß durch die Anwendung ökologischer Kenntnisse die 
natürlichen Ressourcen bei fortschreitender Industrialisierung im Zuge 
der wissenschaftlich-technischen Revolution und der Vollendung der 
entwickelten sozialistischen Gesellschaft erhalten werden können. 
Indem die Schüler komplexe Zusammenhänge zwischen lebender, nichtle- 
bender Natur und Gesellschaft, gestützt auf ihr biologisches Wissen, je- 
weils von wenigen Beispielen ableiten, entwickeln sie ihre Fähigkeiten 
zur Analyse komplexer Zusammenhänge, zur Anwendung von Begriffen 
und zu verallgemeinerndem Schlußfolgern weiter, Auch die Fähigkeit der 
Schüler, die Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die gesell- 
schaftliche Praxis zu erkennen, soll weiter entwickelt werden. 
Der Unterricht zum Stoffabschnitt „2.1. Lebensraum, Umwelt bei Tieren 
und Pflanzen“ führt die Schüler in den neuen Erkenntniszusammenhang 
ein. Ausgehend von der Klärung der Begriffe „Art“ und „Umwelt“ sollen 
Sie durch Anwendung ihrer Kenntniss 
rerseits geführt werden. 
Im Unterricht über „2.2. Die ökolo 
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die Schüler zunächst Gesetzmäßigk ee 
eiten des Umweltverhaltens der Indi- 
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