Full text: Klassen 7 bis 10 (1982)

 
arbeit des polytechnischen Unterrichts gewonnen haben, sollen einbezo- 
gen werden. ' £ 
Ausgehend von der den Schülern bekannten Unterscheidung zwischen 
geschlechtlicher und ungeschlechtlicher Fortpflanzung ist zunächst die 
ungeschlechtliche Fortpflanzung bei Pflanzen im Überblick zu behan- 
deln. Dabei sind den Schülern die allgemein-biologische Bedeutung dieser 
Fortpflanzungsart und damit zusammenhängend die wirtschaftliche Be- 
deutung bewußtzumachen. : 
Bei der Behandlung der geschlechtlichen Fortpflanzung der Pflanzen sol- 
len die Schüler vor allem die prinzipielle Übereinstimmung dieses Le- 
bensvorganges bei Pflanzen und Tieren erkennen. Es soll ihnen auch be- 
wußt werden, daß bei den Pflanzen ebenso wie bei den Tieren eine zu- 
nehmende Wasserunabhängigkeit der Fortpflanzung festzustellen ist. Zur 
Darstellung der Fortpflanzungsverhältnisse verschiedener Sippen sind nur 
jene Fakten heranzuziehen, die für das Verhältnis des Wesentlichen un- 
umgänglich notwendig sind. (Der Generationswechsel ist nicht zu behan- 
deln!) ; 
Die Behandlung der Besonderheiten der geschlechtlichen Fortpflanzung 
bei Samenpflanzen soll sich weitgehend auf den Schülern Bekanntes stüt- 
zen. Die Schüler sollen einen Überblick erhalten, indem sie einige Bei- 
spiele analysieren. + 
Die Erkenntnis, daß. Wachstum und Individualentwicklung bei Pflanzen 
ebenso wie bei Tieren durch Hormone (Pflanzenhormone) gesteuert wer- 
den, soll die Überzeugung der Schüler von der materiellen Bedingtheit 
der Lebensvorgänge weiter vertiefen. 
Beim Überblick über Formen des Wachstums sowie über die Entwick- 
lungsphasen der Samenpflanzen sind die Kenntnisse, die die Schüler über 
‘den Stoffwechsel erworben haben, einzubeziehen. 
Fortpflanzung 
Fortpflanzungsfähigkeit — allgemeine Eigenschaft der Lebewesen: 
Kennzeichen des Lebens 
Unterscheiden geschlechtlicher, ungeschlechtlicher Fortpflanzung 
(Wiederholung, Biologie Klassen 5 bis 8) 
Ungeschlechtliche Fortpflanzung bei Pflanzen: 
Zellteilung (Bakterien, Algen); Sporen (Pilze, Moospflanzen, Farnpflan- 
zen); Wurzelstöcke, Knollen, Zwiebeln, Ausläufer (Sproßpflanzen) 
Stärkere Verbreitung ungeschlechtlicher Fortpflanzung bei Pflanzen als 
bei Tieren 
Beschreiben von Beispielen für die Anwendung ungeschlechtli- 
cher Fortpflanzung bei Pflanzen in der Land- und Forstwirtschaft 
‚und im Gartenbau 
Wirtschaftliche Bedeutung der ungeschlechtlichen Fortpflanzung bei Kul- 
turpflanzen 
Geschlechtliche Fortpflanzung bei Pflanzen 
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