Full text: Klassen 7 bis 10 (1983)

 
 
bildung soll den Schülern das Verständnis der Mendelschen Gesetze er- 
leichtern. 
Die Überleitung zur Behandlung der Mendelschen Gesetze bildet eine - 
Information über den Entwicklungsstand der Wissenschaft Biologie um 
die Mitte des 19. Jahrhunderts. 
-Bei der Behandlung der Mendelschen Gesetze sollen die Schüler begrei- 
fen, daß das Vererbungsgeschehen gesetzmäßig ist und daß durch Neu- 
kombination von Erbanlagen Individuen mit neuen Merkmalen entstehen 
können. 
Die Mendelschen Gesetze erkennen die Schüler, gestützt auf Erfahrun- 
gen aus dem Physikunterricht (Klasse 10, „1. Kernphysik“) als statistische 
Gesetze. - 
Im Stoffabschnitt „1.4. Mutation und Modifikation“ sollen die Schüler 
Wesen, Entstehung und Bedeutung von Mutätionen für die Lebewesen 
kennenlernen. Sie sollen Modifikationen von Mutationen unterscheiden. 
Der Unterricht zum Stoffabschnitt „1.5. Humangenetik“ zeigt den Schü- 
lern an ausgewählten Beispielen die Gültigkeit und die Bedeutung der 
Vererbung und ihrer Gesetze auch für den Menschen. i 
 
Dabei sollen sie sich der Verantwortung bewußt werden, die der Gesell- . 
schaft bei humangenetischer Forschung und der Anwendung ihrer Ergeb- 
; nisse erwächst. : 
Im Unterricht des abschließenden Stoffabschnitts „1.6. Wiederholung und 
Systematisierung“ müssen die auf verschiedenen Betrachtungsebenen 
(molekulare, zellulare, organismische Ebene) erworbenen Kenntnisse über 
das Vererbungsgeschehen noch einmal eng in Beziehung zueinander ge- 
bracht werden. Die Schüler sollen nachweisen, daß sie die Grundbegriffe 
verstehen und richtig anwenden können und daß ihnen das über die Ver- 
erbung Gelernte auch in seiner weltanschaulichen Bedeutung bewußt 
. geworden ist. i 
1.1. Einführung (2 Stunden) 
Lebewesen einer Art charakterisiert durch Über 
in den Funktionen sowie durch die Möglichkeit, sich untereinander ge- 
schlechtlich fortzupflanzen und fruchtbare Nachkommen zu erzeugen — 
übereinstimmende Eigenschaften der Individuen einer Art 
Relative Konstanz der Arten — relative Kons 
Eigenschaften der Individuen einer Art, Ähnl 
kommen 
einstimmung im Bau und 
tanz der übereinstimmenden 
ichkeit von Eltern und Nach- 
Erkennen des Widerspruchs 'zwischen der relativen Konstanz der 
Arteigenschaften und der ständigen Veränderung der Lebewesen 
infolge Stoffwechsels, Wechsels der Zellen im Organismus sowie 
\ Wechsels der Individuen (Generationsfolge) 

	        

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