Full text: Klassen 7 bis 10 (1983)

 
  
 
” 
Vorhandensein einer bestimmten Anzahl artspezifischer Eiweiße; Bedin- 
gung für relative Konstanz der Arteigenschaften ! 
Notwendigkeit relativer Konstanz der Eiweiße einer Art unter der Bedin- 
gung des Stoffwechsels, der Zellteilung und der Fortpflanzung 
Eiweiße (Polypeptide; Wiederholung Chemieunterricht Klasse 9, d.8. 
Aminosäuren — Aufbau und Abbau von Polypeptiden“), Spezifität be- 
"stimmt durch Reihenfolge der Aminosäuren im Eiweißmolekül 
Vorhandensein einer Information für den spezifischen Eiweißaufbau in 
jeder Zelle, Weitergabe der Information bei der Zellteilung und bei der 
geschlechtlichen Fortpflanzung 
Information für den spezifischen Eiweißaufbau — Erbinformation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1.2. Struktur und Funktion der Erbanlagen (6 Stunden) 
Nukleinsäuren (DNS, RNS) Träger der Erbinformation 
Lokalisation der Nukleinsäuren in den Chromosomen (im Zellkern) 
Nukleinsäuren (DNS) — fadenförmiges Makromolekül, polymere Verbin- 
dung; Monomere der Nukleinsäure — Nukleotide 
Kennzeichnung der Nukleotide: A, T,G,C 
Aufeinanderfolge jeweils dreier Nukleotide im Nukleinsäuremolekül (Tri- 
plett) — Information für die Auswahl einer bestimmten Aminosäure beim 
Eiweißaufbau 
Erkennen, daß Tripletts aus den vier Nukleotiden der Nuklein- 
säuren ausreichen, die für den Eiweißaufbau in Frage kommende 
Anzahl von Aminosäuren (20) zu bezeichnen 
Reihenfolge der Aminosäuren im Eiweiß bestimmt durch Reihenfolge 
der Tripletts in der DNS — genetischer Kode 
Abschnitt der DNS, der die Information für den Aufbau eines Eiweißes 
enthält — Gen 
Verschiedene Zustandsformen eines Gens — Allele 
Gene eines Lebewesens — Erbanlagen 
Doppelsträngigkeit der DNS 
ukleo- 
Zur Information: Vorhandensein chemischer Bindungen zwischen den vier N 
tiden der DNS (ATGC), Bindungsregel (A-T, G-C) \ 
Wirksamwerden der Erbanlagen beim Stoffwechsel: Weitergabe der Erb- 
information der DNS durch Aufbau eines entsprechenden RNS-Moleküls 
am Einzelstrang der DNS, Wanderung der RNS aus dem Zellkern zu den 
Ribosomen (Zellorganellen des Eiweißaufbaues im Zellplasma), Aneinan- 
derreihung von Aminosäuren zu Eiweißen entsprechend der Erbinforma- 
tion 
Weitergabe der Erbinformation der DNS von Zelle zu Zelle durch Aufbau 
komplementärer DNS-Stränge an den DNS-Einzelsträngen — Verdoppe- 
lung der DNS als Voraussetzung für die Zellteilung 
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