Full text: Klassen 7 bis 10 (1985)

Berechnen der Anzahl und des Volumens der Nachkommen eines 
Bakteriums innerhalb einer kurzen Zeit; Erkennen des Wider- 
spruches zwischen der möglichen Nachkommenschaft und der An. 
zahl der wirklich vorhandenen Bakterien 
Sporenbildung stäbchenförmiger Bakterien bei ungünstigen Lebensbedin- 
gungen (Nahrungsmangel): Überdauern ungünstiger Umweltverhältnisse 
(z.B. hohe Temperaturen) im Sporenzustand \ 
Bakterienreichtum der Abwässer, des Humusbodens, der Großstadtluft, 
des Straßen- und Raumstaubs; Bakterienarmut der Wald-, Gebirgs- und 
Seeluft, des Quellwassers und des Sandbodens 
Ableiten kausaler Abhängigkeit zwischen dem Vorkommen der 
Bakterien und den Lebensbedingungen 
Lebensweise der Bakterien als Ursache für ihre Bedeutung in der Natur, 
im. Haushalt,. in der Wirtschaft und in der Medizin: Beseitigung von Re- 
sten toter Lebewesen durch Fäulnisbakterien, Humusbildung; Verderb 
von Nahrung für Mensch und Tier durch Fäulniserreger; Erzeugung von 
Nahrungsmitteln (z.B. Quark und Käse durch Milchsäurebakterien); Ver- 
ursachen ansteckender Krankheiten bei Mensch, Tier und Pflanze durch 
parasitische Bakterien; Möglichkeit der Bekämpfung von Krankheiten bei 
Mensch und Tier durch Medikamente. 
3. Mehrzellige ‚Pflanzen (Blütenlose Pflanzen) 8 Stunden 
Die Schüler sollen Algen, Pilze, Moose und Farnpflanzen kennenlernen 
und ihren allgemeinen Überblick über die Pflanzen abrunden. Algen, 
Pilze, Moos- und Farnpflanzen sind nach einfachen Merkmalen des Baues 
dieser Sippen untereinander und von den bereits bekannten Samenpflan- 
zen zu unterscheiden. 
Alle Sippen werden in ihrem zelligen Bau betrachtet. Dabei. sollen die 
Schüler begreifen, daß die zu behandelnden Sippen eine zunehmende 
Zelldifferenzierung und Funktionsteilung aufweisen und daß damit eine 
zunehmend bessere Angepaßtheit der Pflanzen an das Ländleben zusam- 
menhängt. 
Von den Algen sind vorrangig Kugelalge und Schraubenalge Unterrichts- 
gegenstand. Die Kugelalge Volvox charakterisieren die Schüler als viel- 
zelliges Lebewesen, das aus unterschiedlich gebauten Zellen besteht. die, 
auch unterschiedliche Funktionen haben. ‚Sie sollen begreifen. daß der 
Zusammenhalt und das Zusammenwirken der verschiedenartigen Zellen 
für den Bestand des vielzelligen Individuums notwendig sind. 
Die Schüler sollen die Pilze als heterotrophe Pflanzen aus Fadengeflech- 
ten definieren. Die Erkenntnisse über die heterotrophe Lebensweise der 
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