Full text: Klassen 7 bis 10 (1985)

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Der Unterricht zum Stoffabsehnitt „2.3. Vergesellschaftung der Organis- 
men“ hat Gesetzmäßigkeiten von Organismenvergesellschaftungen — In- 
sektenstaaten, Symbiosen,. Bivzönosen — zum Gegenstand. Die Vergesell- 
schaftungsformen sollen in ihrer dialektischen Widersprüchlichkeit ver- 
standen werden, die ih der Selbstregulation dieser Systeme zum Ausdruck 
kommt. Die Einheit und der Kampf der Gegensätze können den Schülern 
ein weiteres Mal bewußtgemacht werden. 
Gestützt auf Kenntnisse über die Bedeutung der Regelung bei Tieren, 
beim Menschen und bei Pflanzen sollen die Schüler nunmehr die Selbst- 
regulation auch als ein Merkmal von Organismenvereinigungen erken- 
nen. Damit sollen sich die Schüler der Bedeutung ökologischer Kenntnisse 
für zweckbestimmte Veränderungen der Natur durch den Menschen be- 
wußt werden. 
Zum Verständnis des biologischen Gleichgewichts wird der Bedriff „Po- 
pulation“ eingeführt. Durch das Kennenlernen der Entwieklungsfolge 
sollen die Schüler die gesetzmäßige Aufeinanderfolge von Biozönosen in 
der Naturlandschaft verstehen. 
Das abschließende Stoffgebiet „2.4. Naturnutzung und Naturerhaltung in 
der Deutschen Demokratischen Republik“ soll den Schülern bewußtma- 
chen, daß die Anwendung ökologischer Gesetzmäßigkeiten im "Interesse 
der Gesellschaft und damit im Interesse jedes einzelnen liegt, Die Tatsa- 
che, daß eine ökologisch begründete Naturnutzung und Naturerhaltung 
gesetzlich verankert ist, sollen die Schüler als Ausdruck der Sorge und 
Verantwortung der sozialistischen Gesellschaft für das Wohl künftiger 
Generationen erkennen und werten. Jeder: Schüler soll das Gesetz über 
die planmäßige Gestaltung der sozialistischen Landeskultur in der DDR 
dem Sinne nach kennen und sich der Notwendigkeit bewußt sein, es ein- 
zuhalten, 
Die Exkursion hat das Ziel, den Schülern durch Beobachtungen und Un- 
tersuchungen ökologischer Zusammenhänge in der heimatlichen Land- 
Schaft einen nachhaltigen Eindruck vom Wirken ökologischer Gesetzmä- 
Bigkeiten und von der Möglichkeit und gesellschaftlichen Notwendigkeit 
ihrer Erforschung zu vermitteln. Die Pflichtexkursion, für die ein Unter- 
fichtstag zur Verfügung steht, ist als gemeinsame Veranstaltung der Un- 
terrichtsfächer Biologie und: Geographie durchzuführen. Der Zeitpunkt 
der Durchführung der Exkursion sollte möglichst nach Abschluß des Un- 
'terrichts zum Stoffabschnitt „2.1. Lebensraum, Umwelt bei Tieren und 
Pflanzen“ liegen. 
Zur Vorbereitung ‘der Exkursion. unter biologischem Aspekt steht eine 
Unterrichtsstunde .2.5. Exkursion (Vorbereitung) zur Verfügung. Da-- 
durch soll erreicht werden, daß die Schüler die Zielstellung.der Ex- 
kursion, die Aufträge für die Beobachtungen und Untersuchurigen und 
die Untersuchungsmethoden kennenlernen. Außerdem soll das Technisch- 
Organisatorische des Exkursionsverlaufs gesichert werden. 
hrung der Exkursion setzen VOrAus, daß der 
ob er die Schüler auf der Exkursion begleitet 
d die Orte, an denen Beobach- 
Vorbereitung und Durchfü 
Biologielehrer, gleichgültig, 
oder nicht, das Exkursionsgebiet kennt un 
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