Full text: Abiturstufe (1985)

ren der Umweltfaktoren, z.B. Bestimmen des pH-Wertes von Bodenpro- 
ben, Herbarisieren von ungefähr 10 gesammelten Pflanzen, Bestimmen 
von Pflanzenarten mit Hilfe eines Bestimmungsbuches. Die Exkursion soll 
dazu beitragen, Verhaltensweisen der Schüler wie diszipliniertes und kol- 
lektives Verhalten, sorgfältiges Arbeiten sowie gewissenhaftes Beobachten 
zu festigen. Aus eigener Anschauung sollen die Schüler erkennen, wie 
durch die sozialistische Landeskultur die Lebensbedingungen des Men- 
schen erhalten und verbessert werden und daß der Umweltschutz aus wis- 
senschaftlichen, ökonomischen, ethischen und ästhetischen Gründen not- 
wendig ist. 
In einer Vorbereitungsstunde werden die Schüler mit Inhalt und Organi- 
sation der Exkursion vertraut gemacht. Zwei weitere Stunden dienen der 
Exkursionsauswertung. 
Die günstigste Jahreszeit für die Durchführung der Exkursion sind die 
Monate Mai und Juni. Die reine Exkursionszeit soll 5 Unterrichtsstunden 
betragen. 
2.1. Wirkung der Umweltfaktoren auf die morphologisch- . 
physiologische Konstitution der Organismen 7 Stunden 
Als Vorleistungen können genutzt werden: 
Begriffe Umwelt, abiotische und biotische Umweltfaktoren, Population, 
Biotop, Biozönose; Beispiele für abiotische und biotische Umweitfaktoren; 
ökologische Potenz der Organismen; Schaffung zweckmäßiger optimaler 
Umweltbedingungen durch den Menschen; Vergesellschaftungsformen der 
Organismen (Biologie Kl. 9); Begriffe Feucht- und Trockenlufttier, Bau 
und Lebensweise von Frosch, Zauneidechse, Insekten und Ringelwürmern 
(Biologie K1.5 und 6); Boden und Klima als wichtige Grundlagen für die 
Landwirtschaft (Geographie Kl. 10) 
2.1.1. Angepaßtheit der Organismen an abiotische Umweltfaktoren 
(5 Stunden) 
Angepaßtheit der Organismen an die Umwelt; Begriff ökologische Potenz 
(Wiederholung Kl. 9); ökologische Potenz unter den Bedingungen der 
Konkurrenz anderer Arten 
Erläutern der Begriffe Umwelt, abiotische und biotische Umwelt- 
faktoren, Biotop, Biozönose (Wiederholung Kl. 9) 
Angepaßtheit der Organismen an das Wasser: 
Anpassungserscheinungen der Xerophyten und Hygrophyten an je einem 
Beispiel — Größe und Form der Laubblätter, Beschaffenheit der Epider- 
mis, Zahl und Lage der Spaltöffnungen, Behaarung, Wurzelsystem, Stütz- 
gewebe 
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