Full text: Lehrplan Biologie

Lehrplan Biologie Klasse 10 
 
STOFFÜBERSICHT 
1: Vererbung 24 Stunden 
1.1... Mendelsche Gesetze (4 Stunden) 
1.2. - Zelluläre Grundlagen der Vererbung (10 Stunden) 
1.3. Molekulare Grundlagen der Vererbung (8 Stunden) 
1.4. Zusammenwirken innerer und äußerer Faktoren 
bei der Merkmalsausbildung (2 Stunden) 
2. Evolution der Organismen 29 Stunden 
2.1. . Grundlagen der Evolution der Organismen (14 Stunden) 
9.2. Entstehung des Lebens und Stammesentwicklung der Organismen (10 Stunden) 
2.3. Abstammung und Entwicklung des Menschen (5 Stunden) 
53 Stunden 
Stunden zur freien Verfügung 3 Stunden 
insgesamt: 56 Stunden 
1. VERERBUNG 24 Stunden 
Ausgehend vom Wissen über die Fortpflanzung und über das Zusammenleben von Or- 
ganismen in Populationen lernen die Schüler Erscheinungen und Gesetzmäßigkeiten 
der Vererbung bei Organismen kennen. 
Sie wissen bereits, daß sich die Arten durch Fortpflanzung erhalten und Merkmale der 
Individuen einer Population durch den Einfluß unterschiedlicher Umweltfaktoren vari- 
ieren. Sie erfahren, daß bei Individuen einer Population Merkmale vorhanden sind, die 
in der Generationenfolge wieder auftreten. 
Bei der Behandlung der Mendelschen Gesetze erfahren die Schüler, daß Mendel von 
präzisen Fragestellungen ausging, umfangreiche Beobachtungen und Experimente an 
einer großen Anzahl von Individuen durchführte und auf diese Weise Gesetze von uni- 
verseller Gültigkeit fand. Sie erwerben grundlegende Kenntnisse über das erste und 
über das zweite Mendelsche Gesetz. 
Ausgehend vom Erklärungsversuch Mendels für das gesetzmäßige Auftreten von 
Merkmalen in der Generationenfolge dringen die Schüler in zelluläre Grundlagen der 
Vererbung ein und lernen, daß die Erbanlagen für die Ausbildung von Merkmalen in 
den Chromosomen vorliegen. Sie erfahren, daß die Vermutung von Mendel über die 
Existenz von Erbanlagen bestätigt werden konnte. Bei der Behandlung zellulärer 
Grundlagen der Vererbung wird den Schülern bewußt, daß nach der Zellteilung der 
Körperzellen die Chromosomenanzahl von Mutterzelle und Tochterzellen überein- 
stimmt. Am Beispiel der Nutzung dieser Gesetzmäßigkeit, z. B. im Gartenbau und in 
der Pflanzenproduktion sowie in der Biotechnologie (Zellkulturen) wird den Schülern . 
die Anwendung dieser Grundkenntnis bei der Produktion von vielen Nachkommen mit 
gleichen Genen begreiflich. 
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