Full text: Klassen 5 bis 10 (1989)

 
 
 
4. ÜBERBLICK ÜBER BAU UND LEBENSERSCHEINUNGSY 
VON ORGANISMENGRUPPEN, ÜBER BEZIEHUNGEN ZW. 
SCHEN ORGANISMEN GRUPPEN (SYSTEMATISIERUNG) 
| 5 Stunden 
Nach der bisherigen Behandlung der Tiere, Pflanzen, Pilze und Bakterien festigen 
die Schüler ihre Kenntnisse über die einzelnen Organismengruppen, ordnen ziein 
übergreifende Zusammenhänge ein. Dabei werden - ausgehend von den Kennt- 
nissen über die Zelle, über Gewebe und Organe bei mehrzelligen Organismen - 
die Lebenserscheinungen, die unterschiedlichen Funktionen von Organen und die 
Ernährung bei Pflanzen, Tieren, Pilzen und Bakterien Systematisierend betrachtet 
und anschließend Beziehungen zwischen den Organismen und deren Stellung in 
der Natur behandelt. Durch das Kennenlernen der zunehmenden Funktionstei- 
lung bei Kugelalge, Moogen und Farnen Sowie der Angepaßtheit der Moose und 
Farne an ihren Lebensraum wird der Evolutionsgedanke weiter vertieft. 
Im Rahmen der Systemätisierung wird das im Biologieunterricht der Klassen 5 bis 
7 über die Ernährung vermittelte Wissen durch die Einbeziehung energetischer 
Betrachtungen vertieft. Die Schüler wenden ihre Kenntnisse aus dem Physikun- 
terricht der Klasse 7 über Energie und Energieumwandlung und aus dem Chemie: 
unterricht der Klasse 7 über die chemische Reaktion als Einheit von Stoff- und 
Energieumwandlung auf den Vorgang der Ernährung an. Dabei wird herausgear- 
beitet, daß die Pflanzen als einzige Organismengruppe in der Lage Sind, organi 
Sche Stoffe, d. h. Stoffe mit großer chemischer Energie, aus energieärmeren ano“ 
ganischen Stoffen unter Nutzung des Lichtes zu bilden. Auf diegser Grundlage 
verstehen die Schüler die besondere Stellung von Organismen mit autotropher Er- 
nährung in der Nahrungskette. Sie erkennen, daß Tiere, Pilze und Bakterien die 
von den Pflanzen gebildeten organischen Stoffe verbrauchen bzw. zergetzen und 
Sich auf diese Weise ein Ständiger Kreislauf der Stoffe in der Natur vollzieht. 
Die für den Biologieunterricht insgesamt kennzeichnende Objektbezogenheit ist 
auch in diesem Stoffgebiet zu gic 
bei umfassgend zu nutzen. 
Pflanzen, Tiere, Pilze, Bakterien als Organismengruppen: 
Pflanzen als einzellige und mehrzellige Organismen; Zellen mit Zellkern, Zell 
- plasma, Zellmembran, Zellwand, Chloroplasten mit Chlorophyll in vielen Zellen 
Tiere als einzellige und mehrzellige Organismen; Zellen mit Zellkern, Zellplasma, 
Zellmembran ; 
Pilze als einzellige und mehrzellige Or 
Zellmembran, ehitinhaltiger Zellwand 
Bakterien als einzellige Organismen: Zellen mi % 
; R , Zell 
wand; Zellkernsubstanz in Zelle verteilt R IEEE 
ganismen; Zellen mit Zellkern, Zellplasm3, 
Zelle als kleinster Bestandteil aller Organismen 
Gewebe und. Organe mit unterschiedlic 
men; zunehmende Funktionsteilun 
paßtheit der Moose und Farne ani 
Ernährung, Fortpflan . 4 4 
AN en P zung, Wachstum, Entwicklung als Lebensgerscheinungen al- 
hen Funktionen bei mehrzelligen Organis: 
g bei Kugelalge, Moogen und Farnen; Ange“ 
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