Full text: Klassen 5 bis 10 (1989)

 
Auf Einzelheiten der Verschlüsselung der Erbinformation und der Synthese von Eiwei- 
Ben ist nicht einzugehen. 
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1.1. Mendelsche Gegetze (4 Stunden) 
Geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung bei Pflanzen und Tieren; Ver- 
Schmelzung von Eizelle und Samenzelle bei der geschlechtlichen Fortpflanzung (Wie- 
derholung) Erhaltung der Art durch Fortpflanzung 
Variieren der Merkmale der Individuen einer Population an Beispielen 
Experimente von Johann Gregor Mendel zur Vererbung: 
Untersuchung der Ausbildung von Einzelmerkmalen von Individuen einer Art in der 
Generationenfolge; statistische Auswertung der Beobachtungsergebnisse 
Mendelsche Gesgetze: 
Kreuzung von Individuen, die in einem Merkmal unterschiedlich und reinerbig Sind, 
Nachkommen in der Tochtergeneration in diesem Merkmal untereinander gleich - 
Uniformitätsgesetz (1. Mendelsches Gegetz) 
Kreuzung von mischerbigen Individuen der Tochtergeneration, Nachkommen in die- 
Sem Merkmal voneinander verschieden, Aufspaltung in festen Zahlenverhältnissen - 
Spaltungsgesetz (2. Mendelsches Gegetz) 
Reinerbig - von beiden Eltern gleiche Anlagen zur Ausbildung des Merkmals; misch- 
erbig - von beiden Eltern unterschiedliche Anlagen zur Ausbildung des Merkmals 
Mendels Erklärung für die beobachteten Erscheinungen - Unterscheiden von Merk- 
malen und Anlagen, unabhängige Weitergabe der Anlagen von Individuen der Eltern- 
generation auf die Individuen der Tochtergeneration 
Würdigung der Leistungen von Mendel - Beobachten von Einzelmerkmalen, Prüfen 
„auf Reinerbigkeit, Erfassen von großen Individuenzahlen über mehrere Generationen; 
Vermuten von zwei Erbanlagen je Merkmal 
- Hinweis auf universelle Gültigkeit der Mendelschen Gegetze und auf ihre Wiederent- 
deckung durch Hugo de Vries, Carl Correns und Erich von Tschermak 
Demonstration: 
Naturobjekte einer Art, die Sich in Einzelmerkmale 
n unterscheiden, z. B. Samenfor- 
men bei der Erbse 
1.2. Zelluläre Grundlagen der Vererbung (10 Stunden) 
Zelle als Grundbaustein der Organismen (Wiederholung) 
'Hinweis auf die Verdienste von Theodor Schwann und Matthias Schleiden bei der Be- 
gründung der Zellenlehre und auf die Entdeckung der Zellteilung in der 2. Hälfte des 
19. Jahrhunderts 
Chromosomen als Träger der Erbanlagen: 
Chromosomen als Bestandteile des Zellkerns; Anzahl und Form artspezifisch, nur wäh- 
rend der Kernteilung Sichtbar zu machen; Hinweis auf unterschiedliche Form der 
Chromosomen . 
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