Full text: Klassen 5 bis 10 (1989)

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Gentechnik - biotechnologisches Verfahren zur gezielten Veränderung oder Übertra- 
gung von Genen 
Möglichkeiten der Genübertragung - Heraustrennen von DNS-Abschnitten aus Chro- 
mosomen, Übertragung dieser DNS-Abschnitte in Bakterien, massenhafte Vermeh- 
rung dieser Bakterien; Nutzung des durch diese Bakterien erzeugten Spezifischen Ei- 
weißes, Z. B. biotechnologische Produktion von Ingulin für die Behandlung von 
Diabetikern 
Bakterien und Viren als geeignete Objekte für genetische VUntersuchungen und bio- 
technologische Verfahren; relativ einfache Anzucht, rasgche Generationsfolge 
Hinweis auf Viren als Organismen ohne eigenen Stoffwechsel; Krankheitserreger, Z. B: 
Grippe, Schnupfen, Maul- und Klauenseuche 
Genetisch bedingte Krankheiten des Menschen als Folge von Veränderungen von Ge- 
nen = Auswirkungen auf die Merkmalsausbildung, Möglichkeiten der Therapie; 2. B. 
Phenylketonurie als Spezifische Störung des Stoffwechsels, Schädigung der Nervenzel- 
len, geringe Lebenserwartung; in der DDR Untersuchung aller Neugeborenen auf Phe- 
nylketonurie, Behandlung durch Spezielle Ernährung, normale Entwicklung des Kin- 
des ? | 
Maßnahmen des Staates zur Vorbeugung und Therapie genetisch bedingter Krankhei- 
ten, z. B. humangenetische Beratung, vorgeburtliche Untersuchungen, kostenlose me- 
dizinische Betreuung; Fürsorge unserer Gezgellschaft für Menschen, die von genetisch 
bedingten Krankheiten betroffen Sind 
1.4. Zusammenwirken innerer und äußerer Faktoren 
bei der Merkmalsausbildung (2 Stunden) 
Merkmalsausbildung durch Gene und fast immer durch Umweltfaktoren bedingt 
Konstanz und Variabilität in der Merkmalsausbildung bei Individuen einer Population; 
erbliche Variabilität durch Mutation und Neukombination (Wiederholung); nichterbli- 
che Variabilität durch Einfluß unterschiedlicher Umweltfaktoren - Kennzeichnung als 
Modifikation 
Erläutern unterschiedlicher Merkmalsausbildun 
tion 
g bei Individuen einer Popula- 
reichs der Merkmalsvariation durch Schaf- 
n der Tier- und Pflan- 
bei Getreide; Hinweis 
Ausnutzung des genetisch möglichen Be 
fung optimaler Umweltbedingungen zur Leistungssteigerung i 
zenproduktion, z. B. Milchleistung bei Rindern, Hektarerträge 
auf wisgenschaftliche Bestandsführung in der Pflanzenproduktion 
2. EVOLUTION DER ORGANISMEN 29 Stunden 
Die Schüler wissen bereits, daß Sich die Organismen in langen erdgeschichtlichen 
fbauend erwerben die Schüler 
Zeiträumen entwickelt haben. Auf diesem Wissen au 
Kenntnisse über die Entstehung des Lebens auf der Erde, über die Evolution der Orga- 
nismen und über die Entstehung des Menschen aus dem Tierreich. Am Anfang dieses 
Stoffgebietes Stehen die Erkenntnisse von Charles Darwin über die Entwicklung der 
Arten. In dieseim Zusammenhang wird die Leistung von Charles Darwin vor allem da- 
durch gewürdigt, daß den Schülern die Bestätigung der Aussagen Darwins im Ver- 
Jaufe der Entwicklung der Biologie überzeugend nahegebracht wird. 
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