Full text: Elementarisierung im Schulbuch

 
2 „Kulturgeschichte in Zeichnungen“ 
von Franz Bauer, Worms 1951 
  
 
 
 
 
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Abb. 1: aus Bauer, Franz: Kultu i i 
Zeichnungen, Worms, 1951, en . 
196 
 
Wie problematisch der Versuch eines 
solchen Rückgriffs auf die „alte“ 
Kulturpädagogik war, untermauert 
das heute teilweise anachronistisch 
anmutende Werk Franz Bauers. Aus 
seiner langjährigen Erfahrung als 
Lehrer versucht er in mehrfacher 
Hinsicht bewusst an die Zeit vor 1933 
anzuschließen. So orientiert er sich 
für die wissenschaftliche Grundle- 
gung seiner Kulturgeschichte an 
Gustav Klemms Kulturkunde und 
Egon Friedells Kunstgeschichte und 
verweist damit auch für seine inhalt- 
lichen Bausteine auf kunstgeschicht- 
liche Werke, die vor 1933 erschienen 
waren (vgl. Bauer 1951, Einf. II). 
Die Historie als allgemeine 
Menschheitskunde gilt ihm ganz in 
geisteswissenschaftlicher Tradition 
als eines der großen Mittel zur Er- 
kenntnis der Welt, wobei nach den 
Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges 
nur die bleibenden Denkmäler der 
Kunst und des Geistes einer histori- 
schen Betrachtung wert seien. Denn 
nur sie böten ein Höchstmaß an Ge- 
wissheit. Dies erkläre auch das all- 
gemein gestiegene Bedürfnis nach 
kunstgeschichtlichen Kenntnissen 
(vgl. Bauer, Einf. II). 
Aus den Erläuterungen des Autors 
zu seinem Schulbuch spricht Ker- 
schensteinersche Begeisterung für 
seinen Beruf als Lehrer und Liebe zu 
seinen Schülern (vgl. Kerschensteiner 
1961), in denen er mit fortschrittli- 
chen Methoden das Interesse für 
bleibende Kulturgüter wecken möch- 
te.
	        

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