Full text: Elementarisierung im Schulbuch

 
 
auch schon alles, was über den Lehrer in dieser Hinsicht gesagt werden kann; denn wie 
er diese zwei Unterrichtsaufgaben löst, das ist wieder ganz und gar abhängig von den 
besonderen Eigentümlichkeiten des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes. So ist mein 
erster Versuch, das gemeinsame Allgemeine zu finden, gescheitert: ich bin im Kreis 
gelaufen und stehe wieder dort, wo ich schon war. - Wenn es aber über den Begriff des 
Lehrers nicht geht, geht es vielleicht über den des Schülers? Nun, dieser Weg würde 
gleichermaßen im Kreis laufen; ich erspare mir den Nachweis. 
Um das gemeinsame Allgemeine herauszufinden, bleibt also nur der schwierigere, der 
unter die Oberfläche des Problems führende Weg, der bei der dritten ‚Ecke’ des didakti- 
schen Dreiecks ansetzt, also bei der Verschiedenheit der Gegenstände selbst. Bevor ich 
aber diesen Weg beschreite, sind zwei begriffliche Vorklärungen ratsam, damit später 
keine Missverständnisse aufkommen. Erstens: ‚Unterrichtsgegenstand’ ist etwas anderes 
als ‚Schulfach’. Das Schulfach Biologie z.B. besitzt mindestens zwei Großgegenstände: 
die Botanik und die Zoologie; auch das Fach Mathematik hat mindestens zwei: Geome- 
trie und Arithmetik; die Sprachfächer haben in der Regel drei: die Sprache, die Literatur 
und die Landeskunde. Die ‚Fächer’ sind zufällige, historisch gewachsene Zusammenfas- 
sungen, deren Gegenstände auch ohne weiteres als getrennte Fächer betrieben werden 
könnten, wie es bei der Geometrie und Arithmetik zweitausend Jahre lang der Fall gewe- 
sen ist. Allerdings kann die Theoretische Didaktik mit solchen Großgegenständen nicht 
allzu viel anfangen; sie sind zu abstrakt, um didaktisch analysefähig zu sein. Und auch 
im Schulhaus wird kein Lehrer, wenn er im Klassenbuch festzuhalten hat, wovon in der 
Stunde die Rede war, schreiben: Zoologie oder Botanik; er wird schreiben: Meeressäu- 
ger oder Korbblütler, oder vielleicht noch Spezielleres. - Das war die erste Klärung: ich 
spreche von Unterrichtsgegenständen, nicht von Schulfächern. 
Die zweite Klärung bezieht sich auf das Elementare. Neben dem Gebrauch des Ele- 
Be 7 ne Oe einzelnen Vortragstitel unserer Tagung festgelegt ist, gibt es 
Li nn a a ne die von jener genauestens zu unterscheiden ist. Wenn 
deutet sich an dass es ne n Ben ar SE TORERBAR ROTOR Den 
stände, die selber schon und ir N RIePgegenständs gibt, Ping Huteerigitggngen- 
ee 2 e RE sind. Ob diese dann, im Sinne der ersten 
rt En a werden können oder gar müssen, ist eine ganz andere 
nterrichtsgegenstände tragen das charakteristische Merkmal, dass 
sie, sobald sie angeeignet worden sind, sich glei 
i eichsam i igkei 
Schülers, sich weitere Unterrichtsgege . a 
‚ die Suche nach dem i 
gemeinsa 
denheit der Unterrichtsgegenstände anzusetzen, fü, 
r hrt auf die Frage, was denn überhaupt 
 

	        

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