Full text: Elementarisierung im Schulbuch

 
beschriebenen Möglichkeiten des Notierens und Musik lesens verwendet und dienen 
somit der Vertiefung des Gelernten. 
Da Schulbücher von den Ministerien nur genehmigt werden, wenn man darin nicht 
schreibt, wurden im Jahre 1979 zum Thema Notation 16 Arbeitstransparente mit Fotos, 
Bildern, Noten und Notationen aus allen Kapiteln des Buches herausgegeben, die die 
Einsatzmöglichkeiten des Schülerbuches erweitern.‘ „Jedes Arbeitstransparent ist inhalt- 
lich so angelegt, dass der Lehrer während des Unterrichts farbliche Markierungen, Be- 
schriftungen oder Notationen eintragen kann. 
Die Folien sind als Anregung zu eigenen Aktivitäten gedacht. Sie enthalten verschie- 
dene vorstrukturierte Freiräume für Notationen und sind Material für die entsprechenden 
Schülerbuchseiten, die selbst entworfene grafische Zeichen und Notationen enthalten. 
Da die Vorgaben im Schülerbuch keine normierende Funktion haben sollen, ist es sinn- 
voll, zunächst jeweils eigene Notationen zu entwickeln und sie erst dann mit denen im 
Schülerbuch zu vergleichen.“ (S. 4 in den Informationen für den Lehrer) 
Die etwas ausführliche Darstellung eines neuartigen elementaren Notationslehrgangs 
mit den Zielen Lesen in Notationen und Schreiben von Musik wird in ähnlicher Weise 
auch in den Schulbüchern der folgenden Jahrzehnte leicht variiert weitergeführt. 
Da Schulbücher im Regelfall eine Verkaufs-Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren haben, 
erscheint in jedem Jahrzehnt eine neue Generation von Schulbüchern. Das letzte Ver- 
kaufsjahr des Dudelsack war 1990. Das Buch wird heute noch (2006) von Lehrern als 
Unterrichtsmaterial benutzt. 
Unser Liederbuch Schalmei 
Das Thema Notation spielt auch im Liederbuch Schalmei’ (Erscheinungsjahr 1980) eine 
wichtige Rolle. Im Lehrerband heißt es: 
„Das Kind soll aus dem Notenbild möglichst leicht ablesen können, wie das Lied 
gegliedert ist. Die Notenzeilen schließen sich der Textgliederung an und sind da- 
her nicht immer gleich lang. Auch auf Notenfähnchen (Achtel und Sechzehntel) 
wurde weitgehend verzichtet, weil das Zusammenbinden mehrerer solcher Noten- 
werte durch Balken das Notenbild übersichtlicher macht.“ (LBS. 15) 
„Auf einigen Seiten im Liederbuch sind Beispiele zu finden, die man nicht als Lieder im 
traditionellen Sinn bezeichnen kann, d.h. bei den Texten stehen keine Melodien. 
 
nn Musikbuch Dudelsack, 16 Arbeitstransparente mit Informationen für den Lehrer, hrsg. Von Peter 
uchs und Willi Gundlach und der Verlagsredaktion Grundschule. Ernst Klett, Stuttgart 1979. 
Unser Liederbuch für die Grundschule Schalmei illi 
en almei von Peter Fuchs und Willi Gundlach und der Verlagsre- 
lag Stuttgart 1982, 184 Seiten. 5 Tonträ 
Erzählende Lieder — Dialektlieder - Li 
kei. 
390 
ger als LP oder Cassette: Tanzlieder — Jahreszeiten/ Weihnachten - 
eder aus Italien, Spanien, Jugoslawien, Griechenland und der Tür-
	        

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