Full text: Elementarisierung im Schulbuch

Aus Band 3: Grafische Partituren, 
Noten, Text und Bildanregungen für Klanggestaltungen 
 
! ia; i gest s Kin Gedicht, sine Biugeschichte, eine Notation zur I } 
| Gewitter IS Trringe ee a a R :.. Wonie ’ Er 
| | \ mit. / Namen genen. | Note | 
yer “ Das Gewitter 
: Hinter dem Schloßberg krach es herauf. 
. Wolken = Wolken! 
Wie graue Mäuse, 
= ein ganzes Gewusel, 
s = Zuhauf 
isgten die Wolken gegen die Stadt 
Und wunten groß 
und lichen Riesen 
und Eletanten 
und dicken, fnstenen Ungsheusen, 
wie sie noch niemand geschen hat. 
„Gleich geht es los'*“ 
gten Im Kaufhaus Dranten 
‚drei Tanten 
und rannten heim, 
so schnelt sie konnten. 
Da führ ein Blitz 
  
cn a un N mit hellichteim Schein, 
Mil. Werne» Im, .e (Kto pa . kt 
N r Bee, in nn ken in sinen Allsebaun hincın. 
Und ein Donner schmefteste hintesdrein, 
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als würden dreißig Drachen 
auf Kommando lachen, 
um die Welt zu erschrecken. 
Alle Katzen in der Stadt 
verkrochen sich, 
in die ullerhintersten Stubenecken. 
Doch jeizı ging ein Platzregen wieder! 
Die Stadt war überall 
nur noch ein einziger Wasserfall 
Wildbäche waren die Gassen. 
— 
 
 
 
 
Blitz und Den- 
 
= Plötzlich war alles vorüber, 
die Sonne kam wieder 
und blickte vergnögt 
auf die Dächer, die nassen. 
Pot Ongzenmes 
© Oueneichicher Rondrnenieg 
Schschschsch 
 
Abb. 11: Quartett, 3, S. 40f. 
„Das Gewitter ist auf vielerlei Art dargestellt: - Ein Gedicht von Guggenmos. — Eine 
Bildgeschichte zum Gedicht. — Grafische Notationen für eine Klanggeschichte. — Ein 
Sprechspiel mit exakten Notenwerten. [...] Die Frage in der Sprechblase Wie klingt ein 
Blitz? ist ein Hinweis auf ein Kennzeichen der Programmmusik: Wie setzt man Sichtba- 
res in Hörbares um?“ (LB 3, S. 121ff) 
Aus Band 1: Textgrafische Notationen 
als Anregungen für Sprech- und Sprachspiele 
„Man muss den Text nicht nur inhaltlich verstehen, sondern an der Art, wie er gedruckt 
ist, auch ablesen, auf welche Weise er gesprochen und musikalisch gestaltet werden 
kann. Die seltsame Schrift, die Anordnung und unterschiedliche Größe von Buchstaben, 
Wörtern, Textzeilen und Zeichen regen zu Fragen und Vergleichen an.“ (LB 1, S. 71f) 
Damit sich Notennamen einprägen, werden die Akkordbegleitungen bei Liedern im- 
mer mit Stabspielabbildungen gekoppelt, denn auf den Stabspielstäben stehen die Na- 
men der Noten. 
Als Ergänzung zu diesen Schülerbüchern erschienen 1993 Klangspiele als Kopiervor- 
lagen. 
 
Klangspiele. 11 Kopiervorlagen mit einem Lehrerkommentar von Peter Fuchs, Ernst Klett Verlag Stuttgart 
1993 
397 

	        

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