Full text: Physik . 6. bis 8. Schuljahr (1952)

 
7. SCHULJAHR 
Zu II. 
der Fehlergrenzen bei allen Messungen. Anfertigung einfacher Schniti- und 
Schemazeichnungen von verbundenen Gefäßen. Tabellarische Fixierung der 
Ergebnisse einfacher Meßreihen, Mittelwertbildung. 
Wärmelehre 
Kenntnisse: 
Das Thermometer nach Celsius als Grundlage der Temperaturmessung. Die Bedeu- 
tung der Sonne als Wärmequelle. Einige Verfahren zur künstlichen Wärmeerzeu- 
gung. Arten der Wärmeausbreitung; gegenständliche Kenntnisse einiger tech- 
nischer Anwendungsbeispiele. Die Bedeutung der Wärmeausdehnung für die 
Technik; einige Beispiele für die Ausnutzung und die Kompensation dieser Natur- 
erscheinung. Die Anomalie des Wassers und ihre Bedeutung. Unterscheidung der 
Begriffe Temperatur und Wärmemenge. Die Definition der Wärmeeinheit, Die 
Begriffe Schmelzwärme und:»Verdampfungswärme. Der Einfluß der Temperatur 
auf den Aggregatzustand. Schmelzpunkt und Schmelzwärme, Siedepunkt und 
Verdampfungswärme des Wassers. 
Fähigkeiten und Fertigkeiten: 
Gebrauch des Thermometers mit einer Genauigkeit bis zum halben Skalenteil. 
Ausführung einfacher kalorimetrischer Messungen. Berechnung von Mischungs- 
temperaturen bei Wasser. Übung im Anfertigen einfacher technischer Skizzen. 
Graphische Darstellung von Temperaturänderungen. 
Zu II. Akustik 
Kenntnisse: 
Der Schwingungsvorgang als Ursache einer Tonempfindung. Die Schwingungs- 
zahl des Kammertons (a'). Die Notwendigkeit eines übertragenden Mediums bei 
der Schallausbreitung. Die Schallgeschwindigkeit in der Luft; unterschiedliche 
Ausbreitungsgeschwindigkeit des Schalls in verschiedenen Medien. Erklärung 
des Echos; seine Anwendung zur Entfernungsmessung. Bedingung und Bedeutung 
der Resonanz. Die Wirkungsweise des Grammophons. 
Fähigkeiten und Fertigkeiten: 
Anwendung der Kenntnisse aus der Akustik zur Erklärung der wichtigsten Musik- 
instrumente und der physikalischen Grundlagen des Sprech- und des Hörvor- 
gangs. Konzentrationsfähigkeit beim Hören und Vergleichen von Tönen; Unter- 
scheidung nach Tonhöhe und Lautstärke. 
7. SCHULJAHR (2 Wochenstunden) 
 
Stoff Std. | ‚ Bemerkungen -zum Stoff 
I. Optik [23 (10)] Zu I. Die optischen Erscheinungen sind 
anschaulich auf experimenteller Grund- 
lage 'zu behandeln. Die geometrische 
Optik bietet besondere Gelegenheit zur 
Ausführung einfacher Schülerversuche, 
Geometrische Bildkonstruktionen dienen 
nur zur Unterstützung bei der experimen- 
tellen Begründung der Gesetzmäßigkeiten. 
Auf sorgfältige Zeichnungen ist zu achten. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

	        

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