Full text: Physik : 9. bis 12. Schuljahr (1953)

 
Stoff 
Std. 
Bemerkungen zum Stoff 
 
4. Bewegungshindernisse 
Gleit- und Rollreibung, die 
gebremste Bewegung. Vermin- 
derung der Reibung, Gleit- und 
Wälzlager, Friktionsscheiben. 
5. Die mechanische Energie 
Die mechanische Arbeit,‘ die 
Arbeitseinheiten (erg, Joule, 
kpm). Der Zusammenhang von 
Arbeit und Leistung, die Lei- 
stungseinheiten (erg/s, Watt 
und kpm/s). Der Wirkungs- 
grad einfacher Maschinen. Po- 
tentielle und kinetische Energie. 
Arbeit und Energie. Der Satz 
von der Erhaltung der mechani- 
schen Energie. Technische Bei- 
spiele für die Umwandlung von 
mechanischer Arbeit in poten- 
tielle Energie und kinetische 
Energie und umgekehrt (Stau- 
becken und Stausee, Rammbär). 
III. Verformung fester Körper 
‘ 
1. Die Elastizität 
Elastische Verformungen. Die 
Dehnung, das Hookesche Ge- 
setz, Der Elastizitätsmodul. Die 
Biegung und die Drillung (qua- 
litativ). Die Beanspruchung von 
Bau- und Maschinenteilen. 
2. Unelastische Verformungen 
Proportionalitätsgrenze, Elasti- 
zitätsgrenze, Bruchfestigkeit. 
Materialeigenschaften fester 
Körper. 
IV. Hydro- und Aerostatik 
1. Die allseitige Druckfortpflanzung, 
der Schweredruck 
Der Druckbegriff, die Druck- 
einheiten (kp/em?, dyn/cm?). Die 
Druckausbreitung in Flüssig- 
keiten und Gasen. Der Schwere- 
druck in Flüssigkeiten. Das 
hydrostatische Paradoxon.. Bo- 
dendruck, Seitendruck, Auf- 
druck. Hydraulische Presse, 
hydrostatische Paradxon. Bo- 
draulische Bremsen. Staumauern 
von Talsperren, 
 
(8) 
(4) 
() 
(2) 
 
Zu W.4.: In diesem Abschnitt ist 
herauszustellen, daß die Reibung 
durch die auftretende Kraft gemessen 
wird, die der Bewegung entgegen- 
wirkt. 
Zu 1.5.: Es ist darauf hinzuweisen, 
daß bei Reibung und unelastischem 
Stoß ein Teil der mechanischen 
Energie in Wärmeenergie umge- 
wandelt wird. 
Zu IH.ı: Auf die Formeln der 
Elastizitätstheorie ist nicht einzu- 
gehen, außer dem Elastizitätsmodul 
sind keine anderen Konstanten zu 
erwähnen. 
Zu II. 2.: Auf die Methoden der Ma- 
terialprüfung in der Technik ist 
hinzuweisen. 
Zu IV. 1. und 2.: Die‘ ‚Begriffe 
„Druck“ und „Druckkraft‘“ beherr- 
schen die Lehre von den Flüssig- 
keiten und den Gasen. Die Unter- 
scheidung zwischen beiden Begriffen, 
die bereits in der Grundschule vor- 
genommen worden ist, ist zu ver- 
tiefen; der skalare Charakter des 
Druckes wird dem vektoriellen Cha- 
rakter der Druckkraft gegenüberge- 
stellt. Es ist jedoch zu vermeiden, 
daß der Druckbegriff allein der 
Hydro- bzw. der Aerostatik zu-' 
erkannt wird. i 

	        

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