Full text: Chemie : 9. bis 12. Schuljahr (1951)

 
 
Stoff Std. Bemerkungen zum Stoff 
II. Chemische Gleichgewichte- 
Massenwirkungsgesetz (MWG) 
1. Begriff der Reaktions- 2 1. S ah & a n 
ce 124 ie technischen Verfahren machen weiterhin. die exakte 
geschwindigkeit, N begriffliche Fassung und eingehendere Untersuchung der 
Herleitung des MWG Reaktionsgeschwindigkeit bei chemischen Umsetzungen noi- 
(kinetisch) 8 wendig; die früheren kinetischen Überlegungen (9. Klasse 
m 
Anwendung des MWG auf das 
SO3-SO3-Gleichgewicht 
und das Ammoniakgleich- 
gewicht; Bedeutung des MWG 
für die Lenkung chemischer 
Gleichgewichte 
Anwendung des MWG auf 
Ionengleichgewichte: Verlage- 
rung des Gleichgewichts durch 
Erhöhung der Konzentration 
einer Ionenart; Fällungsana- 
lysen 
Neutralisation und Hydrolyse. 
Dissoziationsgrad des Wassers; 
Wesen des Neutralisationsvor- 
ganges; Hoydrolyseerscheinun- 
gen von Salzlösungen 
III. Kohlenstoff und Silizium 
4 
ı. 
» 
Vorkommen und Modifika- 
tionen des elementaren Kohlen- 
stoffs 
Die Sauerstoftverbindungen des 
Kohlenstoffs: allgemeine Eigen- 
schaften von CO> und CO; 
das CO.s— CO — Gleichgewicht. 
Die Kohlensäure und ihre 
Salze. Der Kalkstein (Kalzium- 
karbonat und Kalziumhydro- 
karbonat; Entstehung der Kalk- 
gebirge; technische Verwen- 
dung und Bedeutung des Kalks). 
Die Soda, technische Gewin- 
nung nach dem Solvayver- 
fahren 
Silizium: Darstellung und 
Eigenschaften des elementaren 
Siliziums; Siliziumdioxyd und 
Kieselsäure 
1. 3. und IV, 5.) werden vertieit und bis zur Herleitung 
des Massenwirkungsgesetzes weitergeführt. 
Zu II. 2. 
Vom Standpunkt dieses Gesetzes aus werden die bisher 
behandelten Gleichgewichte (Kontaktverfahren und NH3- 
Synthese) noch einmal gründlich durchdacht, wobei die 
praktische Bedeutung des Massenwirkungsgesetzes (MWG) 
für die Lenkung chemischer Gleichgewichte und der Fort- 
schritt gegenüber dem Le Chatelierschen Prinzip erkannt 
werden. 
Zul. 3. und 4. 
Die Bedeutung des MWG für die Erklärung von Verände- 
rungen bei Ionengleichgewichten läßt sich an einer Reihe 
einfacher und eindrucksvoller Versuche demonstrieren. 
Die Berücksichtigung der Dissoziation des Wassers führt 
zum Erkennen des Wesens von Neutralisationsvorgängen 
und der hydrolytischen Erscheinungen in Salzlösungen. 
Zu II. 1. und 2. ! 
Die Behandlung des Kohlenstoffes und seiner Verbindun- 
gen auf der Oberschule bietet ebenfalls vielfache Mög- 
lichkeiten, die lonentheorie (Karbonationen) und die 
Lehre vom Gleichgewicht (CO-CO3-Gleichgewicht) anzu- 
wenden und Energiebetrachtungen (Bildungswärme von 
CO2 und CO) anzustellen. 
Im Mittelpunkt stehen die technisch wichtigen Salze 'und 
Hydrosalze der Kohlensäure Ca CO3 und Nas COs; (Kalk- 
stein als Baustoff und chemischer Rohstoff; das Solvay- . 
verfahren als Kreisprozeß). 
Zu III. 3. 
Dem Kohlenstoff als Aufbauelement jeder organischen Sub- 
stanz wird das Silizium als das verbreitetste Element der 
unbelebten Natur gegenübergestellt. Dieses neue Element 
selbst wird durch Reduktion von Quarzsand mit Magnesium 
dargestellt und sein chemisches Verhalten (Einwirkung 
auf Wasser und verdünnte Natronlauge; Wasserglas; 
Kieselsäure) untersucht. a 
13 

	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.