Full text: Chemie : 7. und 8. Schuljahr (1955)

 
Regierung der 
Deutschen Demokratischen Republik } Berlin, den 1. 7. 1953 
Ministerium für Volksbildung 
HA Unterricht und Erziehung 
Lehrplan für Grundschulen, 7. und 8. Schuljahr 
CHEMIE 
Der nachfolgende Stoffplan wird vom 1. 9. 1953 an für verbindlich erklärt. 
Grundlage dieses überarbeiteten Stoffplans bildet der „Lehrplan für Grundschulen, Chemie, 
7. und 8. Schuljahr“, Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin 1952. 
Die in dem Lehrplan enthaltenen Abschnitte „Allgemeine Hinweise für die Stoffbehand- 
lung‘ bleiben gültig. Die darin genannten schriftlichen Leistungskontrollen sollen einmal 
in jedem Schuljahresabschnitt durchgeführt werden. Der überarbeitete Stoffplan berück- 
sichtigt die gültige Einteilung des Schuljahres. 30 Wochen dienen der Stoffvermittlung, 
vier Wochen der Wiederholung am Ende des Schuljahres. 
Im 7. Schuljahr sind, den Erfahrungen der Praxis entsprechend, die Stoffkürzungen nur 
geringfügig (z. B. Abs. 4: Versuch auf Zn oder Fe beschränken; Abs. 7: Verbrennung von 
P, Phosphorsäure, Salpetersäure entfallen; Abs. 8: Lösung der Metallenur am Beispiel der 
Schwefelsäure durchführen). 
Im 8. Schuljahr dagegen sind die Kürzungen erheblicher (z. B. Abs. 1: Begriffe Grammatom, 
Grammolekül werden nicht behandelt, stöchiometrische Rechnungen werden nicht durch- 
geführt, Abs. Elektrolyse wird nicht behandelt; Abs. 3: Pottasche, Natriumhydrogencarbo- 
nat, Magnesiumcarbonat werden nicht behandelt; Abs. 6: Kupfer und Aluminium entfallen; 
Abs. 7: Das unterschiedliche Verhalten von verdünnter und konzentrierter Salpetersäure 
wird nicht behandelt). 
Entsprechend ändern sich auch die Unterrichtsergebnisse. 
Groth 
Hauptabteilungsleiter 

	        

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