Full text: Lateinisch-deutsches Lehrbuch für die ersten Anfänger. - [Erste Abtheilung] ([Abt.1])

 
 
 
 
 
 
 
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Wolken, "zuweilen: beynahe schwarze ‚Wolken‘ bilden, 
Dann\wird meistens dureh den Wind eine solche Masse 
von Wolken zusammen getrieben , dafs der ganze. Hims 
mel, so weit manıhn sehen kann, ‚mit Wolken ‚überzo« 
gen wird. Aus diesen Wolken fallt nun der Regen. 
-tropfenweis herab. Bisweilen sind, die Tropfen sehr 
klein, bisweilen gro/s und dick, Menn die Wolken 
eine grofse Menge Wasser plötzlich und mit Heftigkeie 
herabschütten, so heifst es ein Platzregen. Der 
Hegen ergie[st meistens ein sehr reines Wasser; biswei= 
leni aber ist mit den Regentropfen Erde, Sand und Bli«s 
thenstaub vermischt, Man glaubte ehmals, da/s es.zur 
aueilen Schwefel, Blut und Milch geregnet habe, 
‚Aber die/s .beruhte auf einem Irrthum. Die Blutfarbe 
entstand von rothen. Insecten, welche mit den Regen- 
tropfen herabfielen. Das schweflichte Ansehn entstand 
aus dem Staube der Tannenblüthe, der Sich mit dem B& 
gen\vermischt hatte. Wenn es LT regnete, So..was 
ren durch Sturmwinde kleine Steinchen in die Luft gr 
führt worden, die dann mit dem Regen wieder zurück 
felen. 
\ 
Es ist aber der Regen in vielerley Betracht nütze 
lich Dennverstlich erweicht und befruchtet er die Er- 
de, und verschaffet Pflanzen und Bäumen ihre Nahrungs- 
säfte ; dann reinigt und kühlt er die Luft; endlich ver- 
sorgt er Quellen. und Flüsse mie Wasser, welches die. 
Thiere zum Trinken ,„ die Menschen aber‘ nicht blos zum 
Trinken, sondern noch zu vielen:andern Bequemlich- 
keiten des Lebens gebrauchen. 

	        

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