Full text: Lateinisch-deutsches Lehrbuch für die ersten Anfänger. - [Erste Abtheilung] ([Abt.1])

 
 
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aber verlassen die Enten diese, und entfliehen ihrer 
Begleitung , sobald sie Wasser als. ihre natürliche 
Wohnung ansichtig geworden. Eine solche Wachsam= 
keit Jür ihre Selbsterhaltung‘ hat die Natur den: Thie- 
FON eingep flanzt. 
Uebrigens ist auch das sehr bekannt, wie sehr 
sich auch die Thiere in Obacht' nehmen, wie sie auf 
der Weide sich umsehn,, wie sie sich in ihren Lagern 
verstecken, wie. sich jedes gegen Drohungen und Ge- 
walt mit seinen eignen W ajfen schützt. Die Stiere weh- 
ren Sich mit ihren Hörnern, die Eber mit den Züh- 
nen, die Löwen mit dem _Gebisse ; einige schützen 'sich 
durch Flucht, andre durch Verbergung, die Dinten- 
Fische durch Ergiefsung: ihrer Schwärze; ‚der Firampf- 
Jısch durch (mitgetheilte)' Betäubung. Viele halten 
auch ihre Verfolger durch einen unerträglichen Ge» 
stank von siöh’ab: 
Um aber. die Welt in ihrer Schönheit und Voll- 
kommenheit 'beständig zu erhalten, hat die 8 
Korsehung dafür gesorgt, ' dafs die verschiednen Gat- 
tungen der Thiere, der Bäume, und aller Gewüichse, 
die die Erde. durch Wurzeln und Stämme ernährt, 
"beständig Jortdauern könnten. Denn elle diese Ge 
wächse führen ihren Samen bey sich, so dafs aus. ei- 
nem einzigen viele erzeugt werdert können, und dieser 
Same ist gewöhnlich im Innern der Früchte enthalten, 
welche aus jedem Stamme entspringen; eben diese Sa- 
men dienen häufig auch den Menschen zur Speise, und 
erfüllen das Land mit neuen Gewächsen der nämlichen 
Art, So zeigt sich auch viel Weisheit an den Thieren. 
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