Full text: Lateinisch-deutsches Lehrbuch für die ersten Anfänger. - [Erste Abtheilung] ([Abt.1])

 
 
 
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mit einander verbunden; dann entfernen sie sich ein 
wenig von einander, und kommen an der Hand wieder 
zusammen, so dafs sie das Maas. der Dicke mit ein 
ander vertauschen Denn hier ist die Spindel voller, 
die Elibogenröhre aber sehr dünn: Die Spindel, die 
in einen knorplichten Ropf sich erhebt, fügt -sich in 
die Höhlung von jener ein. Die Ellbogenröhre ist am 
Ende rund, und geht an der andern Seite ein wenig 
hervor. * 
Nun folgt der erste Theil. der Hand, oder. die 
Handwurzel, welche aus acht kleinen Beinchen.besteht, 
‚die eine verschiedne und eckichte Gestalt haben, und 
diese sind so unter einander verbunden, da/s sie die 
Gestalt emes einzigen. einwärts eingebognen Knochens 
darstellen. Dann gehn fünf Finochen gerade nach 
den Fingern zu, und bilden den Handteller. Von 
diesem gehn die Finger aus, die aus drey Gelenken 
bestehn. 
Der Rückgrat endigt sich in das Kreuzbein, 
welches nach aufsen zu ausgebogen, nach dem Rück- 
grat zu eingebogen, und nach den Seiten zu, d.ü 
nach den Hüften runde Bogen hat. Aus diesen ent- 
springt das Schoofsbein, welches über den Eingewei- 
den in der Schamgegend den Unterleib in die Quere 
befestigt. \ 
Von hier an entstehen die Schenkel. Die Fiöpfe 
derselben sind noch runder, als die der Armknochen, 
obgleich sonst. diese gegen die übrigen am rundesten 
sind. Diese Köpfe haben unterwärts nach au[sen und 
einwärts zwey Hervorragungen. Uebrigens sind diese 
 

	        

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