Full text: Lehrplan Chemie

 
2. Chemische Bindung 10 Stunden 
Die Schüler erwerben Wissen über die Atombindung, die Ionenbeziehung und die 
Metallbindung. 
Die Ionenbeziehung und die Atombindung sind als Grenzfälle der chemischen 
Bindung vorzustellen. 
Die chemische Reaktion ist auf der Grundlage des Atombaus und der chemischen 
Bindung zu erörtern. Damit wird eine vertiefte Betrachtung chemischer Reaktionen 
erreicht. 
Durch die Einführung der Elektronegativitätstabelle als Hilfs- und Arbeitsmittel 
und durch ihre Anwendung zur selbständigen Bestimmung der jeweiligen Bin- 
dungsart soll den Schülern ein tieferes Verständnis für die bestehenden Übergänge 
zwischen Atombindung und Ionenbeziehung ermöglicht werden. 
Die Elektronegativitätstabelle ist auch nach der Einführung als ständiges Arbeits- 
mittel zu nutzen. 
Im Zusammenhang mit der Erarbeitung der chemischen Bindung sind Vorstellun- 
gen über Kristalle und Gitter zu entwickeln, Diese Vorstellungen sind als Ideali- 
sierungen zu charakterisieren. 
Die Beziehungen zwischen der Struktur (Molekülbildung; Ionenkristalle) und den 
Eigenschaften der Stoffe (Siede: und Schmelztemperatur) sind herauszuarbeiten. 
Im Zusammenhang mit der Einführung der Ionenbeziehung, ist der Molbegriff auf 
Verbindungen mit Ionenbeziehung zu übertragen. 
Bei der Metallbindung ist auf das Wissen der Schüler aus dem Physikunterricht 
der Klasse 6 (Stoffabschnitt 2.12.) zurückzugreifen, 
Die Einführung der Dissoziation erfolgt auf der Grundlage von Kenntnissen der 
Schüler über den Atombau, die chemische Bindung und den Bau von Ionen- 
kristallen. Ausgehend von Verbindungen mit Ionenbeziehung, ist das Auftreten frei 
beweglicher Ionen in Lösungen als Folge der Überwindung der im Ionengitter 
wirkenden Kräfte durch Einwirken des Lösungsmittels Wasser zu charakterisieren. 
Auf das Auftreten von Oxonium-Ionen (Hydronium-Ionen) ist nicht einzugehen. 
In Vereinfachung sind Wasserstoff-Ionen bei der Formulierung von Gleichungen 
zu verwenden. 
Das Entwickeln von Dissoziationsgleichungen ist zu üben und immanent anzu- 
wenden. 
2.1. Atombindung (2 Stunden) 
Stabile Elektronenanordnung durch gemeinsame Elektronenpaare 
Begriff: Atombindung ; 
Bildung von Molekülen bei Wasserstoff, Chlor und Stickstoff auf Grund der Bin- 
dungsverhältnisse Bi 
Darstellen der Atombindung mittels Elektronenschreibweise bei 
Wasserstoff, Chlor und Stickstoff x 
Beziehung zwischen molekularem Aufbau und Aggregatzustand am Beispiel Chlor 
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