Full text: Lehrplan der zehnklassigen allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule Chemie, Klassen 7 bis 10

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Zaperimente: j x 
Ermitteln von organischen Verbindungen aus mehreren Stoffen mit verschiede- 
nen Strukturmerkmalen (S) 
Darstellen von Propansäurepropylester (S) 
3, Makromolekulare Stoffe 13 Stunden 
Die Schüler eignen Sich in diesem Stoffgebiet Wissen über Bau, Eigenschaften und 
Verwendung von Kohlenhydraten, Eiweißen, Thermoplasten, Elasten und Duro- 
plasten an. Sie können natürliche und Synthetische makromolekulare Stoffe unter- 
Scheiden und wisgen, daß natürliche und synthetische makromolekulare Stoffe 
auch als Polymere bezeichnet werden. ? 
Die Schüler Sind in der Lage, Unterschiede in den Eigenschaften der makromole- 
kularen Stoffe auf die unterschiedliche Struktur der Moleküle zurückzuführen. 
Bei der Behandlung des Abbaus von Kohlenhydraten und Eiweißen zu ihren 
Grundbausteinen eignen Sich die Schüler chemische Grundlagen der Verdauung 
an. Damit vertiefen sie ihr WisSen aus dem Biologieunterricht über den Stoff- und 
Energiewechsel lebender Organismen. Durch die Vermittlung von Kenntnissen 
über die Struktur der Eiweißmoleküle werden Vorleistungen für das Erfassen mo- 
lekularer Grundlagen der Vererbung im Biologieunterricht der Klasse 10 bereitge- 
Stellt. 
Am Beispiel der chemischen Reaktion von Methanal mit Phenol zu einem Pheno- 
plast lernen die Schüler die Polykondensation als chemische Reaktion kennen. Sie 
wenden dabei ihre Kenntnisse über die Reaktionsart Substitution an. Das Wissen 
über Addition und Polymerisation und über Produkte der Polymerisation wird ge- 
festigt. 
Den Schülern wird bewußt, daß aus gleichen Ausgangsstoffen durch Veränderung 
der Reaktionsbedingungen oder durch ZuSsätze Werkstoffe mit unterschiedlichen 
Eigenschaften hergestellt werden können. Die Schüler machen Sich mit der Not- 
wendigkeit der Wiederaufbereitung von Plastabfällen unter ökonomischen und 
ükologischen Gesichtspunkten vertraut. ; 
3.1, Natürliche makromolekulare Stoffe (6 Stunden) 
Wiederholung aus dem Biologieunterricht: Kohlenhydrate und Eiweiße als Be- 
Zad der Nahrung und der stofflichen Zusammensgetzung aller Organismen, 
Nzyme f 
Einige makromolekulare Stoffe in Natur und Technik und im täglichen Leben, 2. B. 
Polyvinylchlorid, Polyethylen, Stärke, Cellulose (Zellulose), Eiweiße; Bezeichnung 
dieser makromolekularen Stoffe als Polymere 
Aufbau von Makromolekülen aus Grundbausteinen am Beispiel von Pol 
rid und Polyethylen 
Dus makromolekularer Stoffe in natürliche und synthetische makromoleku- 
„are Stoffe 
yvinylchlo- 
Vorkommen, Eigenschaften (Aggregatzustand bei 20 ?C, Farbe, Quellbarkeit) und 
Verwendung von Stärke, Stärkenachweis 
Stärkeabbau mit Säuren oder auf biotechnologischem Wege mit Enz 
Glucoge (Glukose) 
ymen bis zur 
61 

	        

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