Luxemburg. =- Mädchenſchulen. -- Mähren. 599 
Primärſhulen kommen. Von leßtern ſind 13,503 Knaben und 13,063 
Mädchen im ſchulpflichtigen Alter. Von den Primärſchulen haben weniger 
als 10 Schüler 6 Schulen ; 
von 10--20 Schüler 57 Schulen; 
„ 20--30 „ 110 „ 
„ 30-40 „ 170 „" 
„ 40--50 v 172 „ 
„ 20-60 „ 94 „ 
„ 60--70 „' 57 „ 
„ 10-80 „ 11 „ 
mehr als 80 „ 4 „ 
An Gehältern bezieht das Lehrerperſonal die Summe von 484,187 Fr.; da- 
von werden 17,800 Fr. als Brevetsözulage und 69,100 Fr. als Alterszulage 
vom Staate, die anderen 597,287 Fr. von den Gemeinden aufgebracht. 
389 Lehrer und Lehrerinnen haben eine Dienſtwohnung; die übrigen beziehen 
eine Wohnungsentſchädigung von 100--200 Fr. Mehr als 2000 Fr. Gehalt 
exfluſive Wohnungsentſchädigung haben 16 Lehrer; 1500--2000 Fr. be- 
ziehen 40 Lehrer ; von 1200--1500 Fr. haben 71 Lehrer; 1000--1200 Fr. 
befommen 148 Lehrer ; die übrigen 456 ſtehen unter 1000 Fr. Sieht man 
von den Schulſchweſtern ab, deren Dienſtalter nicht angeführt wird, ſo findet 
man 259 Lehrer und Lehrerinnen, welche weniger als 10 Dienſtjahre zählen ; 
154 von 10-20; 90 von 20--30; 41 von 30-40 und 10, wel<he mehr 
al8 40 Dienſtjahre zählen. =- An Privatſchulen beſißt das Land 7 Penſionate 
für Mädchen, 5 Primärſchulen und 4 Kleinkinderſhulen. Die Taubſtummen- 
anſtalt zählt gegenwärtig 30 Zöglinge mit 3 Lehrern. (Rheiniſch - Weſtf. 
Schulz. 1883, Nr. 23, Beil.) Nachrichten über das frühere, wie über das 
neueſte Schulweſen in der Kath. Schulzeitung von Auer, 1878, 4. Heft, 
S. 217; 1881, Nr. 32. 
M. 
Mädchenſchulen ſ. Töchterſhulen, 
Mähren (Bd. 111, 245) hat 22,230 qkm = 404 Q.-M. und 2,152,000 Ein- 
wohner. Nach dem offiziellen Aus8weiſe von 1881 waren in Mähren 1982 öffentliche 
Volksjhulen , worunter 1175 einklaſſige Volksſhulen. Dazu kamen no< 24 
Privatſhulen mit und 40 ohne Offentlichkeitöreht. Von den öffentlichen 
Volksſc<ulen hatten 1460 ganzjährigen und ganztägigen Unterricht. Die Zahl 
der ſchulpflichtigen Kinder betrug 351,821, von denen 334,101 die Schulen 
wirklich beſuchten, 13,198 anderweitigen Unterricht genoſſen, 1,3 9/, ohne nach- 
weisbaren Unterricht blieben. 15,396 Kindern wurden Sculerleichterungen 
gewährt. E35 wirkten an den Volksſ<hulen 3407 männliche Lehrkräfte und 
310 weiblihe. Von den Lehrern hatten 2574 das Lehrbefähigungs -, 
773 das Reifezeugnis und nur 60 waren ohne Zeugnis. Von den Lehrerin- 
nen beſaßen 141 das Lehrbefähigungszeugnis, 151 das Reifezeugnis und 18 
kein Zeugnis. Von den Religionslehrern waren 10 von den Schulbehörden, 
1313 von den Kir<henbehörden beſtellt. 39 weltliche Lehrer beteiligten ſich am 
Religionsunterricht. Die Zahl der Arbeitslehrerinnen und der Lehrkräfte für 
fremde Sprache betrug 295, wovon nur 2 ohne Lehrbefähigung8zeugnis. An 
1653 Schulen wurde Turnunterricht, an 434 Schulen ArbeitSunterricht er- 
teilt. An 722 Schulen waren Shulgärten, an 1612 Scülerbibliotheken. 
Kinderbewahranſtalten zählte Mähren 18, Kindergärten 20; mit einer Volks- 
ſhule verbundene Fortbildungsſ<hulen nur 1, landwirtſchaftlihe 13. 2 Rettungs-
	        

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