394 Fönelon --- HandfertigkeitIunterricht. 
Fönelon, Erzbiſchof (Bd. I], 686). Deſſen Schrift „Über die Erziehung 
der Töchter“ wurde neu bearbeitet von W. Cramer. 8, (IV und 121 S.) 
Donauwörth, Auer 1876. 75 Z. 
Franke, A. H., (Bd. I], 60.) Zur Litteratur: Kramer, Direktor, 
Zwei Programme der Halle'ſhen Anſtalt. Das eine von 1879 enthält Beiträge 
zur Geſchichte A. H. Frances, das andere von 1862 beſpricht Franke und 
die Halle'ſche Geiſtlichkeit. =- Nakel, Ernſt (Seminarhilf3lehrer), Darlegung 
und Beurteilung der Erziehung8grundſäße A. H. Fran>des, Ein Beitrag zur 
Geſchi<te des Pietiömus in der Pädagogik. 89, (24 S.) Oberglogau, 
Handel 1881. 30 Z. Katholiſcher Standpunkt. 
Frankreich. Zur Litteratur: Jolly, Dr. Ludwig, Profeſſor in 
Tübingen, Die franzöſiſ<e Volksſhule unter der dritten Republik. gr. 80. 
(80 S.) Tübingen, Laupp 1884. XA 1, 80 Z. 
Gehör (Bd. 1], 180). Zur Litteratur: Löwe, Dr. Ludwig, Das 
Ohr in geſunden und kranken Tagen. gr. 8". (59 S. mit eingedruckten 
Holzſ<nitten.) Berlin, Horowiß 1883. X 1, 60 3. 
Geſichtsſinn (Bd. I], 257). Zur Litteratur: Klein, Dr. S., 
Da3 Auge und ſeine Diätetik im geſunden und kranken Zuſtande. Allgemein 
faßlich für das gebildete, nicht ärztliche Publikum beiderlei Geſchlechts darge- 
ſtellt. Mit eingedru>ten Holzſchnitt- Abbildungen. 89. (182 S.) Wies8baden, 
Bergmann 1883. A 2, 25 3. -- Kaßz, Dr., Die Kurzſichtigkeit nac< Ur- 
jac<e , Weſen und Gefahren mit beſonderer Rüſic<ht auf Auge und Schule, 
ſowie der graue Staar nac< Form und Heilbarkeit allgemein verſtändlich dar- 
geſtellt. gr. 89. (64 S.) Berlin, Horowiß 1882. A 1, 50 3. 
Hamburg. Nach einem offiziellen Berichte befanden ſi< 1883 in den 
öffentlihen Schulen der Stadt, der Vorſtadt und der Vororte 37,684 Schul- 
kinder in 749 Klaſſen. Jn das Budget für 1884 ſind 2,323,000 -& auf- 
genommen, 1,515,000 X mehr als 1877, in dem nur 818,000 „& für das 
Sdculweſen beſtimmt waren. Für dieſes Jahr ſind vorgeſehen 64 Haupt=- 
lehrer, 125 feſt angeſtellte Lehrer erſter und 126 zweiter Gehaltsklaſſe, ſowie 
71 feſt angeſtellte Lehrerinnen. Die 272 nicht feſt angeſtellten Lehrer bezogen 
1883 387,000 A; mithin durchſchnittlih 1430 -&. Dagegen bezogen 215 
nicht feſt angeſtellte Lehrerinnen 200,500 -&; mithin dur<ſ<nittlih 941 X 
70 3. -- Zur Litteratur: Friedlaender, K., Zur Gegchichte der 
Hamburger Bildung in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts, 1. Teil. 
gr. 4!. (31 8.) Hamburg, Nolte 1884. A 2. 
Herbart, IJ. F., (Bd. I], 447.) Zur Litteratur: Hennig, G. A,., 
Zohann Friedrich Herbart. Nach ſeinem Leben und ſeiner pädagogiſchen Be=- 
deutung dargeſtellt. 2. vermehrte Aufl. Mit Portrait. gr. 89, (IV und 
130 S.) Leipzig, Siegiömund und Volkening. XA 1, 50 43. 
Handſfertigkeitsunterricht. Die Beſtrebungen, den Handfertigkeits3unter- 
richt in die Schule einzuführen, mindern ſi< nicht; es werden vielmehr immer 
neue Verſuche gema<t. E3 handelt ſich dabei aber hauptſächlich um die Bil: 
dung von Arbeitslehrern. Ein ſe<hs8- bis ac<htwöcentlicher Arbeit8fkur3 für 
Lehrer hat ſich als ungenügend erwieſen und man denkt daran, den Unterricht 
in die Lehrerſeminare einzuführen. So verſuchsweiſe im katholiſchen und 
evangeliſchen Lehrerſeminare in Osnabrüt. ZJIn Belgien muß ſeit 1881 in 
jedem Lehrerſeminar ein Handarbeitsſaal eingerichtet ſein, um den Zög=
	        

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