Full text: Der heilige Franziskus

Verlag von VandenhoeX& & Ruprecht in Göttingen. 
Lic. Rich. Kabiſch 
Regierungs- und Schulrat in Düſſeldorf 
Wie lehren wir Religion? 
Derſuh einer Methodik des evang. Religions-Unterrichts 
auf pſy<ologiſ<er Grundlage 
2. verbeſſerte Auflage 
19127 Dreis geh. 5,40 ME.: in Ewbd- 6 ME 
Kaum 1!/, Jahre nah Erſcheinen der 1. Auflage war das Bud vergriffen,. 
eine Tatſa<e, die laut für die Bedeutung dieſer „Ulethodik“ für den Religions- 
lehrer ſpricht. 
In einem über 10 Seiten langen Artikel in den „Pädagog. Blättern für“ 
Lehrerbildung“ 1911, 5, beſchäftigt ſih Herr Seminardirektor Turowski in Ragnit 
mit Kabiſchs Methodik. Er urteilt darüber: „Für alle die, welche infolge der immer 
wieder marktſchreieriſch auftretenden Neuerfindungen auf dem Gebiete der Methodik 
von vornherein eine weſentliche Weiterentwiklung in dieſer Beziehung für ausge- 
ſchloſſen halten und daher meine Ausführungen nicht zu Ende leſen werden oder 
wollen, bemerke im ausdrüdli<h, daß ein Jeder, der an Lehrerbildungsanſtalten 
den Religionsunterri<t erteilt oder zu beaufſichtigen hat, Kabiſchs Aus- 
führungen über die beſonderen Erforderniſſe des ReligionSunterrichtes auf 
höheren Sdulen (Seite 254ff.) kennen müßte. Hier findet man nicht nur eine- 
Kennzeichnung der Eigenart des Religionsunterrichtes im Seminar und ſeine Ab- 
grenzung gegen die übrigen Schulanſtalten, ſondern von einer hohen Warte aus 
auf Grund eigner Erfahrungen Winke und Wünſde, wie ein wirkſamer Religions-- 
unterricht geſtaltet ſein muß . . . . Das aber iſt mir gewiß: Wenn dieſe Richtung 
ſi; dur<ſetzt, dann wird ſie mehr Srömmigkeit wirken als alle Erklärerei, 
die ſi? in oft widerlicher Weiſe breit gemacht hat, und wenn erſt dieſe Ideen auch 
in maßgebende Kreiſe eingedrungen ſind, dann werden ſie ſchneller und gründ- 
licher mit dem überflüſſigen Memorierſtoff aufräumen, als es den Beſtrebungen 
in dieſer Richtung bisher gelungen iſt.“ 
Theol. Literaturblatt 1910, Ur. 22 ſagt aw Sc<luß einer langen Beſprechung 
zuſammenfaſſend: „Dur< das ganze Bu zieht ſich eine ſo herzliche Begeiſterung für 
den erwedlichen Religionsunterricht, ein ſo froher Glaube an die Möglichkeit heilſamer“ 
religiöſer Beeinfluſſung der Kinder dur<h4 den Unterricht, und dabei iſt der Derf. ſo- 
innerlich ergriffen von dem Seugnis der Schrift, daß die Lektüre des bei ſtrengſter 
Wiſſenſ<aftlichkeit in leichtflüſſiger, edler Sprache, bei ernſtliher Sachlichkeit ſchwung-- 
voll geſchriebenen Buhs jedem Religionslehrer in Schule und Kirche, ja jedem ge- 
bildeten Elternhauſe, dem es um die religiöſe Erziehung ſeiner Rinder ernſt iſt, niht 
nur Gewinn, ſondern aum hoher Genuß ſein wird.“ 
ZS“ Ein ausführlicher Proſpekt ſteht zur Verfügung. “WU 
 

	        

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