Full text: Die für die Einführung eines erziehenden Unterrichts nothwendige Umwandlung der Schulen

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ve Hülfsma<t das Ziel des“ Jugend- 
unterrichts it und das für die Gewandt- 
heit und Sicherheit des Charakters 
nofhwendige Bereitfhaben jeder belie, 
bigen Vorſtellungsmaſſe nur durc ei- 
nen Unkerricht hervorgebracht werden 
kann, der überall zur rechten Zeit und 
am rechten Orte neueVorſtellungskreiſe 
eröffnet und anknüpft, und jeden rein 
und ſauber augeinander treten läßt, ein 
ſolcher Unterricht anders als einem einzelnen Zö8gs- 
linge, oder, wenn er einer Schaar von Schülern 
ertheilt werden ſoll, auf irgend eine andre Are 
einigermaaßen mit Erfolg gegeben wetden kann, 
als wenn die Maſſe ſoviel als möglich gleichförmig 
Trhalten, aber auch der Bearbeitung derer über. 
laſſen bleibt, die die geiſtige Entwickelung derſel. 
ben in ihrem ganzen Zuſammenhauge begleitet ha. 
ben und mit ihr zugleich das jedesmalige Erzie. 
hungsbedürfniß der Zöglinge kennen? 
ob nicht bei jeder Schulverfaſſung nur tüchtige Leh. 
rer das Volikommene leiſten können, ob aber, dg 
man nicht überall auf tüchtige Lehrer rechnen kann, 
ſolche Schulen, bei denen der mittelmäßige Lehrex 
durch die Einrichtung ſelbſt vervollkommnet wird, 
C. S. 34. 35 und Anmerkung zu S. 49) und die 
zugleich die Pflanzſchulen geſchickter Lehrer werden 
müſſen (ſ. S. 53. 54. 73. 74.) allen andern vorzu- 
ziehen ſind? 
Mit der Entſcheidung dieſer Fragen fällt die Ent- 
ſcheidung über meine Vorſchläge zuſanimen ; wer für 
jene die richtige und leichte Antwort bereit hat, hat 
ſich auch ſchon für dieſe erklärt. 
„aufein, 

	        

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