Full text: Calligraphia Regia

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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„DOR ' 
ganz klein; laſſe es eine Nacht ſtehen, dämit:ſich das Gold auflöſe, wenn es etiva die Nacht ausgetroc>knet/-ſo thue wiederum 
von gemeldten Gymmi Waſſer, nebſt einweniggeſtoſſenen Saffran daran, und miſche es dergeſtalt, daß es dünne aus der Feder 
flicſje, wenn das geſchriebene wohl trucken, ſv-polire es mit einem Hund- pder Wolfs-Zahn, ſo glänzet es wie fein Gold. 
A LA PLUME, 
AA Imirale Pincean de 'immortalite, 
Qui fais paſſer les faits 3 la poſterite 
En Jonnant aux diſcoyrs une forme durable; 
Exemt de tvn ſecours, ni Magiſtrat, ni Roi 
Ne donne a ſes Deerets.vn pouvoir immuable, 
Bonnes Murs, Loix, Etats, tout [ubſiſte par tol, 
'Tu ne parus jamais avec plus d'agrement 
Que tendonne anjourd'hüi dans ce livre charmant 
Du celehre COURAS.Fagmirable induſtüe ; 
Tci ia main te dunne un tour (.delicat, 
Que d'abord quil paroit un chacun ſe recrie 
Qu'on we te vit jamais dans un'ſl bel eclat, 
Porte donc ſon renom par tout ce Univers, 
Aide 3 celebrer tant ei'Ptafe quen Vers, 
'Souviens toi que ſa mais 'traväille pour'ta gloire 3 
(Joins toi pour publier fob addreſſe &'ſes ſoins 
-Auxidoftes Nourricous'des Filles de '|Meimaire 5. | 
Pour payer ſes travaux tu ne peux faire moins, 
M. V.LaCrozze, 
y Bibliorh. & Anzig. 48'Sa/M.le'Ros de PH, 
€ Juz p'acent Pennam Mulis ſcripturus Apollo 
“Ae, Poſtulat in Pindo: 200 placet.nlla data, 
„Porrigitur Calamus preins quem paginafiftit5 
Hic placer, & ſoli ſit mihi ſarer, ait, 
Et tenves juſſx' coierunt Htterpe in alas, 
Artificisgue manum & nomen ubique ferunt, 
"X N B. L., Becmann, 
j Prof: Sub-Rector ZF Gymu. Reg Joach, 
So viele haſt du reich , geehrt und hoch gemacht, 
Wer dich recht führen kann, iſt ſtets wohl angeſehen. 
So Brod und Glück, kann ihm zu feiner Zeit entſtehen: 
Geehrter Feder - Kiel! man hält dieh billig werth, 
So manches Gutes iſt durch dich der Welt beſcheert,“? 
Wohl denen , welche dich recht zu gebrauchen wiſſen, : 
Ihr Nahme wird niemals der ſpäten Welt entriſſen z 
O ſchöner Feder - Kiel! VN dir gebührt der Preis, 
Weil man.durch deinen Dienſt jetzt ſo viel Gutes weiß, 
Man wird diejenige geeehrt und nüßlich preiſen, 3 
Die hier durch deinen Dienſt den Menſchen Guts beweiſen, 
Mein Freund! Duſchreibſt darum yon dieſem Feder'Kiel, 
Und was dy ſchreibeſt, iſt in keinem Stück zu viel, 
Du lehreſt ,. wie man ſoll die Feder glücklich fähren, 
Und darum wird dir Lob von jedermann gebühren. 
) Bas Feder - Kiel! Dy haſt es weit gebracht, 
I< rühme deinen Fleiß; Mein 'Herke wünſcht dabey) 
Daß dieſe Mühe ſtets wohl angeſchrieben ſey, 
GOtt aber ſchreibe Dich ins Buch des Lebens ein; 
So wird die Arbeit Dir ſehr wohl belohnet ſeyn," 
1 “Dan, Schönemann, 
Paſt. Primar. 
Dp je ſaub're Schreib-Arfiſt ein Schmuek der edlen-Tugend, 
Ein Kleinod, welches. ziert die Hofnungs-volle Jugendy 
523 Wer ſolche gründlich faßt und mit der Feder übt, 
Der macht bey Königen und Fürſten ſich beliebt, 
Herr Curas zeigt den Weg, wodurch man kann gelangen, 
Zu dieſer ſhöaen Kanſt, und mit derſelben prangen, ; 
3 Drum wird'der Ehren-Preis mit Recht Jöm beigelegk, 
Er ſey ein werther Magn, der Weißheit, Q nh hegt«, 
1D105 
Red. Gymn. Colon 
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SGERIE ZZ 
 
 

	        

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