Full text: Theil 4: Von den Fischen (4)

158 VierteClaſſe. 17. Ordn. Bruſtbäucher, 
A“ 10. Die Schatre, Pleurone&es 
Rechte. Linguatula. 
10. Er wird in Rom Linguatula genennt, un 
Schar» für eine Art kleiner Zungen gehalten. Die Zollän 
re. Lin- der nennen ihn Scharr. Er wird häufig am heb 
Buatu- ländiſchen Strande gefunden , gedörrt und vw 
ſchit. Im Anfange ſind ſie ſchr ſchmackhaft, un 
werden wie Schollen trocken aus der Hand geeſſ, 
aber die überjährigen , welche unter dem Nam 
Plateiße öfters zu uns kommen , haben allen Ge! 
ſchmack verlohren / und man käuer auf ihnen wie auf 
Stroh. Es iſt ein beſonderer Umſtand an die 
ſem Fiſche, daß der After nicht unten, ſondern 
an der weiſſen Seite ſteht, Was die Zählung det 
Finnen in verſchiedenen Exemplarien betrift , ſo hat 
man in det Rückenfloſſe fünf und ſechzig bis acht 
und ſechzig, in der Bruſtfloſſe neun bis zehn, indtt 
Bauchfloſſe ſechs, in der Afterfloſſe fünf und vier 
zig bis fünf und funfzig, in der Schwanzfloſſe abet 
neunzehn gefunden. Der Aufenthalt dieſer Fiſche 
iſt allenthalben in dem europäiſchen Ocean, 
zinfe. B.“ Seitenſchwimmer, welche die Aw 
. gen an der linken Seite haben, 
11. Banditter Plattfiſch Pleuroneäes 
CALUS6 
IT. Mit Recht kantt wmiatt dieſen bändlrk nenne! 
Platt» denn er hat zwiſchen der Bruſt und dem Schwanz)! 
fiſch, „« fieben ſchwarze Querſtriche / die bey einigen beiter / 
tü bey andern ſchmäler ausfallen ; dasjenige aber - w!' 
durch er ſich beſonders von den übrigen Arten dieſe! 
Abrheilung unterſcheidet, beſteht darinn daß “ 
feine
	        

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