Full text: Theil 4: Von den Fischen (4)

154. Geſchle<t. Cabeljaue. 83 
zweyke aus funfzehn bis ſechzehn, und die Schwanz? A.* 
floſſe aus ſcc<s und dreyßig bis vier und vierzig Fin- Mit 3. 
nen, je nacmdem die Exemplaria oder Spielarten Rü>ew 
verſchieden ſind. Etliche Zähne ſind , wie an den und 
Hechten , beweglich. Bark. 
Die Größe des Cabeljau ſteigt bis vier Schu 
und darüber in der Länge, und dieſe ſind einen Schuh Lebens- 
breit und einen halben Schuh die. Ein. ſolcher art, 
Fiſ< giebt für etliche Perſonen cine herrliche Mahl 
zeit ab , wenn man die Mittelſcheiben / gekocht , mit 
Butter und Senf , den Kopf gedämpft, mit einer 
Auſtern - und Capernſauce , und den Schwanz ge- 
braten , mit Citronen zurichtet, Es ernähren ſich 
aber die großen Cabeljaue von kleinen Schelfiſchen , 
deßgleichen von Secſternen , Krabben und Krebſen, 
ja auh die großen Taſhenkrebſe. und Hummern müſ«- 
ſen herhalten , da denn dieſe harte Schalen gar bald 
in dem Cabeljausmagen aufgelsßt, und in Schleim 
verwandelt werden, Am gewöhnlichſten aber füllen 
ſie den Magen mit Heringen. 
Man hat in dem Rogen der Cabeljaue über Fort- 
heun Millionen Eyer gefunden. Wenn nun auch das pfian- 
allermeiſte dieſer Eyer verlohren geht , und unbe, *999* 
fruchtet bleibt , ſo iſt dd< die Vermehrung ganz er» 
ſtaunlich , und darum ihr Ueberfluß nicht zu bewune- 
dern. Unten am Magen haben die Därmer verſchie- 9Anatoe 
dene Anhänge , welche in ſechs Aeſte zertheilt ſind, nuſche 
ind ſich ferner in verſchiedene dünne Aeſtgen um Anmer- 
die Därmer ſchlingen. Die Gallenblaſe iſt groß, tung. 
und der Gallengang dringt unterhalb obbeſagren 
Anhängen iy den Darm 3 die Leber hat drey Lap» 
pen , iſt groß. und ſchön , von unvergleichlichem Ge- 
mad , doch zeigen ſich an ſelbiger sfters aalför- 
mige Würmer , welche man ſorgfältig mit der di- 
tern Haut , darein ſie ſich feſt ſaugen , herunter 
ſicht, auch ſtecken zwiſchen ihren Kiefern, beſondere 
hſecten und Würmer 3 die Bieren ſind ſehr lang; 
2 die
	        

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