Full text: Theil 6, Band 2: Von den Corallen (6)

876 Sechſte Cl. V. Ordn, Thierpflauzen. 
efüllet, und haben in der Mitte einen weiſſen 
le>en. (Sollte dieſer weiſſe Fle>en nicht wohl 
der Eyerſto> ſeyn, an welchem die ſchwarzen Pünct: 
W*Hen mit einer Nabelſchnur als junge Bruth , oder 
als noch unausgebrüthete Eyer feſtſiken? ) Wir 
wollen wenigſtens gerne helfen, damit doh endlich 
ein Thier , und aus dem Ganzen ein Pflanzen- 
thier heraus kommt. Doch was bedarf es unſerer 
Hülfe, die Bläschen ſondern ſiM ja ab, und 
ſchwimmen hernach eigenmächtig in Snirkelzu. 
gen herum. 
Röſel Inf U1. pag. 673. Tab. XCIX, 
Ledermüller Microſc, Tsb. LXXXVUUU, fg. ql. 
IO. Der Dutenwirbel. Vorticella digitalis, 
Dutei Dieſes Geſchöpf iſt ebenfalls in einen äſtigen 
wirbel. Stamm zuſammengeſeßt, und führet an den Endcn 
Digita- der Stielchen cylindriſche , unten verengerfe , und 
Is. alſo dutenähnliche Blumen mit einer Spalte oben 
an der Mündung. Dieſen Duten des Röſels ha 
ben Linneus und Pallas eine Fingerhuthgeſtalt 
zugeeignet , und fie digitalis genennetz im hollän- 
diſchen aber heiſſen ſie nach den Duten: Peper- 
Huis - Diertjes. Sie werden im Frühjahr auf 
den Waſſerläufen gefunden, und kommen bald 
buſchweiſe , bald einzeln vor. Die Mündungen 
können fich) verengern und erweitern , wodurch ein 
Wirbel im Waſſer entſtehet. Auch dieſe Blumen 
ſondern ſich ab , und ſchwimmen hernach im Schnir* 
kel herum, Die zurücgebließenen Stielen zeigen 
dann keine Bewegung mehr / bringen auch keine 
neue Blumen, und die Waſſerinſecten , woran 
man ſolHe Geſchöpfe gefunden, ſterben bald her 
- Röſel Inf. Ul. p. 607. Tab. XCVIIL fig. 4- 
11. Der
	        

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